Why the fuck not me? – Ja, warum denn eigentlich nicht? – Mrs Globalicious

Why the fuck not me? – Ja, warum denn eigentlich nicht?

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Entschuldige bitte meine ausfallenden Worte, aber das musste jetzt nun einfach mal raus.

 

Im Moment stecke ich in den intensiven Zügen meiner Visa-Vorbereitung für meine Auswanderung nach Los Angeles. Ich wälze Dokumente, setze mich mit Behördenkram auseinander und ich hatte aber auch noch nie soviel Spass am Ausfüllen von Formularen. 🙂 Ich bin aber auch dabei, wahnsinnig tolle Interviews mit unglaublich inspirierenden Frauen zu führen, die es in Los Angeles schon in die oberste Riege geschafft haben und sich mit ihrem Projekt selbstverwirklichen konnten.

 

Während ich also meine Interviews schön vor mich abtippe, überkommt mich ab und an so ein Gefühl, des abloosens. All  diese Frauen, sie sind schon so weit und sie haben in ihrem Leben schon soviel erreicht. Manche von ihnen habe ich schon im Vorfeld in den USA in ihrem privaten Umfeld getroffen. Ihre Männer und Väter ihrer Kinder kennengelernt, in ihren tollen Häusern den wohl besten Kaffee meines Lebens genossen. Und ja, ich bin ins schwelgen gekommen und ich habe manchmal auch Neid gespürt. Wie aber auch die Frage, ob ich es auch mal soweit schaffen würde.

 

Es scheint alles so perfekt. Sie sind Mütter, Ehefrauen, Geliebte, Freundinnen und Karrierefrauen und es scheint alles so in perfekter Balance. Dass die Balance nicht immer perfekt ist, erfahre ich aber meist spätestens im Interview selbst, wenn sie mir ihre Lebensgeschichte mit den Up´s und Down´s ihres Werdegangs berichten.

 

Trotzdem, mich überkommt immer wieder die Frage „Warum nicht ich?“, „Bin ich genug für all das?“ und „Kann ich so abliefern, dass ich mir das Leben meiner Träume so aufbauen kann, wie ich es haben möchte?“

 

Ja genau, warum eigentlich nicht ich?

 

Ich muss sagen, mittlerweile pusht es mich zu Höchstformen. Denn obwohl ich mich selbst oft noch dabei ertappe, habe ich gelernt, wie die Umsetzung funktioniert, wenn man das perfekte Mindset parat hat.

 

Wenn es eine Sache gibt, die die erfolgreichen von den, ich nenne sie mal Unglücklichen, unterscheidet, dann ist es der Fakt, dass die erfolgreichen eben nicht wie man es meist erwartet ausschliesslich von Glück auf ihrem Weg gesegnet waren. Kein Mensch bekommt Dinge „einfach so“, auch wenn es manchmal den Anschein macht, dass Vitamin B oder Geld Einflussfaktoren sind. Ja, sind sie manchmal sicherlich. Solche Dinge können helfen, aber sie bringen die Leute trotzdem nicht zum wahren Erfolg, der auf Dauer hält.

 

Jetzt kann man sich darüber den Kopf zerbrechen, warum, weshalb und wieso die anderen ja soviel mehr  haben, oder man stellt sich selbst einmal die ernstgemeinte Frage „Ja, warum eigentlich nicht ich?“

 

Was spricht den bitte dagegen, dass man aus Eigenregie nicht auch tolle Dinge kreieren kann, die für andere eine Lösung ihres Problems darstellen könnten oder für die andere Leute wirklich Geld ausgeben würden?

 

 

Auch die erfolgreichen Menschen können nicht den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Sie müssen trotzdem ihren Allerwertesten jeden Morgen aus dem Bett bekommen, dass das, was ihnen vielleicht mit etwas Glück zugeflogen ist, auch auf Dauer bestehen bleibt und wächst.

 

Während man sich also Tagein und Tagaus die Frage stellt, warum das Gras auf der anderen Seite grüner ist, könnte man auch endlich anfangen seine eigene Seite zu wässern.

 

Welche Zutaten können denn behilflich sein, um das Gras auf der eigenen Seite auch grüner zu bekommen?

 

Werde Dir klar was Du eigentlich willst

Was willst Du erreichen? Was begehrst Du? Wofür schlägt Dein Herz? Du kannst einen Traum nicht verfolgen, wenn Du nicht konkret weisst, wie der denn überhaupt aussehen soll. Versuche Dir im Kopf in dem klar zu werden, wie Dein perfekter Tag aussehen würde und werde so detailliert wie möglich. Was siehst Du? Was reichst Du? Wo bist Du? Was arbeitest Du? Wer umgibt Dich?

 

Lass alle Negativität los

Wenn ich mit meinem Klienten arbeite, sage ich immer gerade raus, dass ich ihnen nicht helfen kann, wenn sie non-stop  in Selbstmitleid versinken. Wer konstant an dem festhält, was ihn bedrückt, der gibt seiner Veränderung einfach keine reale Chance. Mache Dich also frei von dem „Was wäre wenn …?“ und blende alles aus, weshalb du denkst, dass es nicht funktionieren würde (ja, sogar die Finanzen).

 

Lasse los von Neid, von schlechten Erfahrungen, von Blockaden oder von Lebensumständen, die es schwierig machen. Finde stattdessen Wege die  Träume umzusetzen. Wer sich nur auf die Misserfolge konzentriert, hat schon von vornherein Haushoch verloren.

 

Scheitern ist keine Option

Bist Du schon mal so richtig auf die Schnauze gefallen mit einem Projekt? Hast Du Dich mal so richtig verkalkuliert? Oder hat eine Deiner Ideen in der Vergangenheit doch nicht so gezündet, wie Du Dir es gewünscht hast?

 

Gut, ich freue mich für Dich! Und das meine ich nicht mal böse.

 

Dass Du in Deinem Leben bisher schonmal „gescheitert“ bist, hat nichts mit Deiner Qualität als Selbstverwirklicherin zu tun, sondern soll Dir einfach zeigen, dass Du einfach noch nicht soweit warst. Alle Erfahrungen die wir in unserem Leben machen, sind Bausteine, die wir auf unserem Weg nach oben mitnehmen müssen, um dann oben bei den erfolgreichen 1% mitspielen zu können.

 

Stelle Dir vor, Du wärest in Deinem Leben noch nie gescheitert und hättest Dich nie beweisen müssen, wie willst Du dann  im Haifischbecken bestehen, wenn Du bisher nicht gelernt hast mit Niederlagen umzugehen? Die Luft unter den erfolgreichen Menschen ist nicht nur mit einem fetten Hauch Champagner besetzt, sondern auch noch hauchdünn, wenn es ums überleben oder sogar um den Umsatz geht. Sieh also jeden Deiner Fehler und Misserfolge als eine Art Bootcamp, dass Dich darauf vorbereitet.

 

Jeder heutige erfolgreiche Unternehmer ist in seinem Leben schon mindestens fünf mal gescheitert (wenn nicht sogar noch mehr), nur redet da keiner darüber.

 

Fake it till´you make it

Vorzugeben, dass Du bisher mehr erreicht hättest, als Du es bisher wirklich geschafft hast, hat nichts mit Betrug zu tun. Es sei denn Du fakest Deine Statistiken, dass ist natürlich nicht in Ordnung.

 

Mir geht es eher darum, dass Du lernst, als erfolgreiche Businessfrau zu denken, zu handeln und zu reagieren. Nur wer raus aus dem Hobbydasein kommt und sein Projekt wirklich mit der Ernsthaftigkeit eines Businesses auftritt, wird auch von aussen ernstgenommen. Agiere so, als hättest Du alles im Griff und lerne mit jedem Schritt dazu.

 

Umgebe Dich mit den richtigen Leuten

Dieser Punkt ist soooo wichtig, denn nur er wird Dir die richtigen Türen öffnen. Du brauchst einfach Leute um Dich, die Dich zu Höchstformen animieren und Dich auch dazu inspirieren die Höhen des Erfolgs zu erklimmen.

 

Ich hatte in meiner Vergangenheit viele „Freunde“, die nur dann meine Freunde waren, wenn ich nicht mehr erreicht hatte, als sie selbst. Solche Leute sollten nicht mit ihrer Attitüde Zugang zu Deiner Existenz zu haben. Umgebe Dich mit den richtigen Leuten und Du wirst sehen, wie Du nicht nur aufblühen wirst, sondern wie Dein Traum auch reale Form annehmen wird.

 

Hast Du Dich in der Vergangenheit schon einmal in der Situation gesehen, dass Du jemanden getroffen oder von jemandem gehört hast, der all die Dinge erreicht hat, die Du auch gerne hättest? Hast Du Dich selbst schonmal in Neid ertappt? Kennst Du dieses unerklärliche Gefühl von „Warum nicht ich?“.

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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2 Gedanken zu „Why the fuck not me? – Ja, warum denn eigentlich nicht?

  1. Hi Doris,
    dein Artikel trifft es wirklich auf den Kopf! In meinem Netzwerk befinden sich viele Menschen, die bereits erfolgreiche Blogger sind oder sich ihr eigenes Business aufgebaut haben. Dann Menschen, die eine glückliche Beziehung führen und vielleicht kurz vor Heirat und Kindern stehen.

    Bei beiden Formen spüre ich manchmal den Neid. Ich will auch erfolgreich sein, mit dem was ich mache und ich will jemanden haben, der mich liebt und den ich lieben kann.

    Ich find wir vergessen beim „Erfolgs-Neid“ oft, wie lange diese Menschen an ihrem Erfolg gearbeitet haben. Manche Blogger schreiben seit Jahren, bis sich ihr Blog irgendwann auszahlt – bei den meisten kommt dieser Tag nie. Es geht nicht alles über Nacht und wir sind eben gerade im Aufbau.

    Harte Arbeit zahlt sich aus 🙂 Um von meinem Neid wegzukommen versuche ich mir bewusst zu machen, dass die „Erfolgreichen“ das nicht von heute auf morgen geschafft haben und dass man für eine glückliche Beziehung das alte und negative loslassen muss. Wie du sagst 🙂

    Auch wenn beides manchmal leichter gesagt, als getan ist.

    Liebe Grüße Monya

    P.S. Du machst das schon 🙂

  2. Hey Doris,

    du bist so weit gekommen.
    Viele Menschen sehen dich als Inspiration.
    Du solltest es dir immer vor Augen führen.

    Du hast einen echt tollen Blog.
    Mit der Zeit wird er immer weiter wachsen.

    Die ‚Erfolgreichen‘ haben ebenfalls Zweifel und sind oftmals unzufrieden. In ihren Augen wird immer Erfolgreichere geben.

    Es ist alles eine Frage der Perspektive 😉

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