Wie finde ich den perfekten Namen für mein (Blog-) Business? – Mrs Globalicious

Wie finde ich den perfekten Namen für mein (Blog-) Business?

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Ganz egal, ob Du am Anfang Deines Businesses stehst oder ob Du nach längerer Zeit das Bedürfnis verspürst, Deinem Business oder Deinem Blog frischen Wind einzuhauchen: einen perfekten Namen für das Baby zu finden ist eine wahre Meisterleistung. Eine Meisterleistung, die wohl überlegt sein sollte, schließlich soll es etwas für die Ewigkeit sein und nicht ein Punkt, den man später mit großer Reue ungeschehen machen möchte.

 

Ich muss gestehen, als ich den Namen „Mrs Globalicious“ für mein Magazin ausgesucht habe, war ich nicht wochenlang mit der Suche beschäftigt und habe mir auch nicht die Nächte mit Brainstorming-Sessions um die Ohren geschlagen. Es war wohl eher so etwas wie göttliche Eingebung, denn unbewusst hatte ich damals schon meiner kreativen Ader ordentlich Feuer unterm Hintern gemacht: er passt heute noch perfekt zu meinen Ambitionen und den Werten, die ich mit dem Magazin vertreten möchte.

 

Da dies aber natürlich nicht die Regel ist, möchte ich Dir nun folgende Tipps geben, die Dir dabei helfen sollen den perfekten Namen für Dich und Dein Business zu finden. Ein Name, der Dein Business widerspiegelt und auch später für das Branding einer starken Marke stehen wird.

 

Es ist wichtig, dass Du Dir ausgiebig Zeit für die Namensfindung nimmst, denn eine solche Entscheidung sollte nie übers Knie gebrochen werden. Er wird über das zukünftige Maß an Aufmerksamkeit, den ersten Endruck für Dein Business und Dein Image entscheiden.

 

Los geht´s ..

 

Schritt 1: In welcher Nische bist Du tätig?

Logischerweise sollte Dein zukünftiger Name auch Deine Nische und Dein Einsatzgebiet widerspiegeln. Im ersten Schritt geht es also darum, passende Keywords zu finden, die Dein Konzept beschreiben. Bist Du beispielsweise als Foodblogger tätig, dann könnten Deine Keywords „kochen“, „backen“, „low-carb“, „Diät“, „vegan“ oder „Fast Food“ sein. Wenn Du Dich im Reiseblogger-Genre siehst, dann schreibe hier beispielsweise die Keywords auf, die Deine Destinationen (z.B. „Asien“ oder „Inselhopping“) oder Deine Reiseart (z.B. „Backpacking“, „Flashpacking“, „Work-and-Travel“, „low-budget“, „Yoga retreat“, oder „Frauen reisen solo“) auf. Denke auch fokussierter und notiere Dir, welche Gefühle damit geweckt werden sollen („Freiheit“, „abschalten“, „Selbstwert wiederfinden“, „aussteigen“, …). Das Wichtigste ist, dass Du Dich für alles öffnest und alles niederschreibst, selbst wenn Dir von vornherein klar ist, dass Du diese Begriffe für den finalen Namen nicht verwenden möchtest.

 

Schritt 2: Mache Deinen Schreibstil zur Blogfarbe

Die Art wie jemand schreibt, trägt viel zum Image des Blogs bei. Wenn Du also eher locker und humoristisch schreibst, sollte Dein Blog- oder Businessname das auch widerspiegeln. Wenn Du eher fachlich und rational Dein Wissen an Dein Publikum weitergibst, dann wähle einen Namen der das auch vermittelt.

 

Mein Schreibstil auf Mrs Globalicious steht beispielsweise für ein freundschaftliches und motivierendes „Du und Ich“ und ich schreibe, wie ich spreche. Ich versuche meine Texte so unfachlich wie möglich zu halten und dennoch so gut es geht, einen kompetenten und vertrauenswürdigen Eindruck zu vermitteln. Wenn ich schreibe, dann stelle ich mir eine einzelne Person – meinen idealen Leser – vor, dem ich von Freund zu Freund versuche zu vermitteln, was ich mit dem Text ausdrücken oder weitergeben möchte.

 

Bei diesem Punkt geht es vor allem darum, einen Sprachstil zu finden, der Dich und Dein Vorhaben repräsentiert und auf Dauer  Bestand hat. Denn er wird sich wie ein roter Faden durch die Idee Deines Konzeptes ziehen. Authentizität ist hier also ein großes Thema. Sei am besten, wie Du bist, und versuche nie, jemanden zu imitieren oder ein Image vorzugeben, dass Du auf Dauer nicht halten kannst. Deine Aufgabe ist also, Stichworte niederzuschreiben, die das Feeling beschreiben sollen, wenn sich Deine Zielgruppe durch Dein Portfolio ließt oder Deine Produkte konsumiert.

 

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Schritt 3: Konzentriere Dich auf Deine Zielgruppe

Zwar ist ein Blog in den meisten Fällen ein sehr intimes Werk und es geht viel um persönliche Ansichten und Emotionen, jedoch ist es hier extrem wichtig seine Zielgruppe zu kennen, zu definieren und in die Namensfindung miteinzubeziehen.

 

Wer ist also Deine Zielgruppe? Sind es vorwiegend Männer oder Frauen? Welche Vorlieben haben sie? Wie denken sie und was wünschen siesich? Was würde sie auf Deinen Blog oder Deine Webseite ziehen und wonach suchen Sie? Kommen Sie, um Informationen über ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Lifestyle zu finden? Suchen sie nach gleich gesinnten oder suchen sie nach neuen Dingen, die sie ausprobieren wollen? Sind sie vielleicht einfach nur neugierig und an Deinem extravaganten Lifestyle interessiert? Wollen sie sich weiterbilden oder suchen sie nach Inspirationen um sich etwas Eigenes aufzubauen?

 

Notiere, wer Deine Zielgruppe ist, was sie ausmacht, welche Charaktereigenschaften sie hat und warum sie Gefallen an Deinem Konzept finden würden.

 

Schritt 4: Lasse Dich von Deiner Nische inspirieren und lese die Blogs deiner Mitstreiter

Hier geht es natürlich nicht darum, Ideen oder sogar Namen von Deinen Mitstreitern zu klauen, sondern eher, sich in Richtungen lenken zu lassen, auf die man selbst nicht gekommen wäre. Wenn Du Dich beispielsweise in der Nische „Female Entrepreneurship“ siehst, dann hast duselbst höchstwahrscheinlich schon 10 bis 15 Keywords parat, die Dir auf Anhieb zu diesem Thema einfallen würden. Das Problem ist aber, dass wir sehr oft Schwierigkeiten damit haben, in Synonymen zu denken. Es gibt sicherlich noch viele andere Begriffe, die Deine Nische ebenso perfekt beschreiben würden, als Die, die Du parat hast.

 

Die Absicht ist also hierbei, bei der „Konkurrenz“ nachzuschauen, unter welchen Keywords, Bereichen oder Synonymen sie ranken, welche Themen sie in Blogposts behandeln, welche Überschriften sie wählen oder mit welchen Themengebieten sie es schaffen, ihre Leserschaft zu inspirieren. Schaue Dir auch an, wie sie ihren Blog- oder Businessnamen zusammengesetzt haben.

 

Halte Dich aber nicht zulange damit auf. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich gerne in dieser Aufgabe verliert und mit wachsendem Zeitaufwand die Verunsicherung steigt. Das wäre natürlich eher unproduktiv.

 

Schritt 5: Brainstorme nun die ersten Ideen

Mit den vorangegangenen Aufgaben hast Du nun eine tolle Basis geschaffen, um mit den ersten Ideen zu spielen. Markiere die Wörter, die Du unbedingt in deinem Namen haben möchtest und spiele mit den sonstigen in den verschiedensten Zusammensetzungen und Varianten. Nimm dir auch gerne Brainstorming-Tools oder Suchmaschinen für die Synonymsuche (z.b. hier oder hier) zur Seite.

 

Spiele mit einem Wort oder setze zwei oder mehrere zusammen – alles ist erlaubt, solange der Name die Werte Deines Konzeptes widerspiegelt. Denke darüber nach was die Leute, die Du erreichen möchtest, suchen würden. Behalte im Hinterkopf, dass wenn der Name das erste Mal irgendwo aufpoppen wird, die Leser nicht in die Irre geführt werden. Lass ihn stattdessen ihre Neugier wecken.

 

Da wir hier natürlich auch ein Terrain der unbegrenzten Möglichkeiten betreten, sind natürlich auch Eigenwortkreationen erlaubt. Mache aus einem „Ding“ ein „Gefühl“ und probiere beispielsweise Kreationen mit den Anhängen „…-ista“, „…-icious“ oder auch „…-bolous“ aus. Das „verenglischen“ von typisch deutschen Begriffen ist gar nicht mehr so unüblich.

 

Wenn Du hier nicht gleich die göttliche Eingebung erfährst, ist das gar nicht weiter schlimm. Selbst wenn Du etwas findest, was Dir sehr gut gefällt, dann Sattel die Pferde nicht zu schnell und schlafe ein paar Tage darüber. Finde heraus, ob er Dir auch mit etwas Abstand immer noch so gut gefällt. Pinne ihn an Deine Pinnwand, Deinen Kühlschrank oder stelle Dir einen Reminder an Deinem Handy, der Dir immer wieder aus dem Nichts Deine Errungenschaft vor Augen ruft. Bist Du selbst nach einer Woche immernoch totaler Fan? Dann herzlichen Glückwunsch!

 

Als kleine Unterstützung im kreativen Findungsprozess gebe ich Dir gerne meine Branding Worksheets zur Hand.

 

 

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So, nun haben wir den ersten „psychologischen“ Teil der Namenssuche erfüllt. Wenn Du diesen Teil schon erfolgreich umgesetzt hast, sende ich Dir nun ein großes „High Five!“!

 

Doch wir sind noch nicht fertig!

 

Dein ein Blogname sollte auch von der rationalen Seite begutachtet werden. Dazu müssen wir nun auch herausfinden, ob er technisch und rechtlich überhaupt in Frage kommt. Alles dazu erfährst du im zweiten Teil dieses Beitrags.

 

Wie bist Du auf den Namen Deines Blogs gekommen? Hast Du besondere Techniken angewandt oder war es vielleicht auch so etwas wie göttliche Eingebung? 

 

Teile mit uns Deinen Prozess in den Kommentaren oder erhalte hüpf rüber in die Mrs Globalicious Community auf Facebook. Das gilt natürlich auch, wenn Du gerne Feedback zu Deiner neuen Errungenschaft haben möchtest!

 

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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