Wie du Skepsis und Angst für deinen Neuanfang nutzt – Mrs Globalicious

Wie du Skepsis und Angst für Deinen Neuanfang nutzt

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Die Resonanz auf die Verkündung, dass ich meinen Job geschmissen habe um an meinem Traum zu arbeiten, war einfach gigantisch. Zum einen hatte ich noch nie so sehr das Bedürfnis meine Gefühlslage mitzuteilen und zum Anderen, hätte ich im Leben nicht erwartet, dass es so viele Mädels da draußen gibt, die mit den gleichen Problemchen zu kämpfen haben. Neben den unzähligen Kommentaren und Komplimenten habe ich auch viele E-Mails bekommen, in denen mir eine Kernsubstanz aufgefallen ist: Skepsis und die Angst davor zu versagen.

 

In diesem Beitrag möchte ich nun auf einige Kernfragen eingehen. Denn übermäßige Selbstkritik und die Angst zu versagen wird immer der größte Feind eines Selbst sein. Fangen wir mit dem Schmiedeprozess der eigenen Zukunftsvision an:

 

Ich möchte etwas Eigenes auf die Beine stellen, mir fällt jedoch keine passende Businessidee ein. Wie finde ich das richtige Businesskonzept für mich?

 

Eine geile Businessidee entsteht, während Du mit Deiner Leidenschaft Zeit verbringst. Sie entsteht in Momenten, wo Du gar nicht krampfhaft versuchst, das Perfekte zu finden. Wenn Du beispielsweise als Bloggerin Dein Business aufbauen möchtest, aber noch nicht weißt, über was Du überhaupt schreiben möchtest, dann ist das gar nicht schlimm. Ein Blog braucht ohnehin viel Zeit und Geduld, bevor er die ersten Früchte trägt. Also kannst Du auch erstmal viel herumexperimentieren und schauen, was für Dich am besten funktioniert. Den besten Tipp, den ich Dir geben kann, ist: Fang einfach an! Dein Konzept und Deine Idee werden mit der Zeit reifen und all das wird sich in eine Richtung modifizieren, mit der Du glücklich wirst.

 

Dinge, die Dir im Laufe der Zeit unangenehm werden oder bei denen Du keinen Spaß hast, werden weniger werden und die Kernkompetenz, Deine Leidenschaft, wird bleiben und Deine zukünftige Richtung ausbauen. Das Schlimmste, was Du tun kannst, ist nichts zu tun. Denn dann können Deine Ideen auch nicht reifen, wachsen und Formen annehmen.

 

Ich habe schon eine Idee und will mich nun komplett darauf konzentrieren. Wann ist der richtige Zeitpunkt meinen Job zu kündigen?

 

Für den richtigen Zeitpunkt gibt es kein geschriebenes Gesetz. Den richtigen Zeitpunkt für die Kündigung verrät Dir Dein Bauchgefühl. Dieses ist ganz entscheidend und sollte auch unbedingt beachtet werden. Ich habe für mich den richtigen Zeitpunkt nach folgenden Kriterien festgesetzt:

 

  • Wenn man mit Bauchschmerzen morgens zur Arbeit geht
  • Wenn mich mein Job nicht mehr erfüllt und er keinen Spass mehr macht
  • Wenn ich mich nicht mehr auf den Job konzentrieren kann und sich meine Gedanken nur noch um das eigene Business drehen
  • Wenn man eine genaue Vorstellung davon hat, wie und mit was man sich in naher Zukunft das Leben finanzieren kann (Ersparnisse, erstes Einkommen durch das eigene Business, etc.)
  • Wenn man das Gefühl hat, dass man seine Zeit auf der Arbeit vergeudet und sie stattdessen lieber in die Produktivität seines Herzensprojektes stecken würde
  • Wenn man dazu bereit ist, für sein Glück etwas zu riskieren
  • Wenn man dazu bereit ist, für das eigene Glück zurückzustecken (die erste Zeit wird arbeitsintensiverer als ein 9 to 5 Job, jedoch macht man ihn auch aus voller Motivation und aus eigenem Antrieb)

 

Was wäre der ideale Weg? Reduzieren, Kündigen oder weitermachen?

 

Das ist wirklich schwer zu sagen, da es individuell betrachtet werden sollte. Für mich in meinem Fall war die Kündigung sicherlich die beste Variante, da ich für mein Anliegen ausreichend Zeit brauche, die ich sonst im Büro vergeuden würde. Und ich brauche einen freien Kopf um kreativ arbeiten zu können. Ich möchte mich nicht tagtäglich vom genervten in den motivierenden Arbeitsmodus umstellen müssen. Denn das ist genau das, was mich zur Verzweiflung gebracht hat. An manchen Tagen fiel es mir wirklich schwer mich zu konzentrieren und ich musste mich immer wieder in Prozesse neu hineindenken.

 

Wenn es Dir also wie mir geht, kündige. Wenn Du Dir wegen der Sicherheit und der Finanzen unsicher bist, reduziere. Wenn Du Dir selbst nicht wichtig genug bist, um Dich aus Deiner ungeliebten Situation hinaus zu manövrieren, mach so weiter und bleibe als treuer Mitarbeiter Deinem Chef erhalten.

 

Ich bin nicht gewappnet für ein Leben ohne Sicherheit. Was soll ich tun?

 

Das Bedürfnis nach Sicherheit hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Es geht hier schließlich nicht darum, jemanden zu etwas zu bekehren, dass nicht das Richtige für ihn ist. Wer auf seinen festen Wohnsitz oder sein stabiles Einkommen nicht verzichten möchte, darf sich gerne der unzähligen anderen Möglichkeiten bedienen, die es gibt. Man kann beispielsweise erst mal klein anfangen, indem man seinen Hauptjob auf Teilzeit reduziert und nebenbei seinem Baby das Laufen beibringt.

 

Eine andere Variante wäre, die Familie oder den Partner einzubeziehen und offen und transparent zu erklären, wie wichtig dieses Projekt für einen selbst ist. Im Idealfall wird man unterstützt und vielleicht sogar auch finanziell für eine gewisse Zeit aufgefangen, sodass man sich problemlos seiner Idee widmen kann. Letztlich geht es darum, sich aus einer Situation zu lösen, in der man sich unterfordert, überfordert oder nicht richtig aufgehoben fühlt um die perfekte Lösung für einen Neuanfang zu finden. Und dafür liegt es an Dir eine passende Lösung zu finden.

Was mache ich wenn ich keine Rücklagen habe?

 

Vielen Menschen ist es aus den verschiedensten Gründen einfach nicht möglich, eine Reserve anzusparen. Wenn ich höre, wie manche Blogger im mir-nichts-dir-nichts mal kurz 10.000 Euro in ein paar Monaten ansparen, frage ich mich schon manchmal, was ich falsch gemacht habe. Denn obwohl ich eigentlich bisher ganz bescheiden gelebt habe, habe ich es nach Abzug meiner Fixkosten nie auf 10 000 Euro auf meinem Sparkonto geschafft. Wenn das so einfach wäre, hätte ja vermutlich jeder ein dickes Bankkonto.

 

Ich sage nicht, dass es nicht funktioniert – mit eisernem Willen und Bescheidenheit ist sicherlich einiges möglich. Aber realistisch gesehen, braucht es für den Otto-Normalverbraucher, der versucht, aus seinem Leben mit Mietwohnung, eigenem Auto, Versicherungen, Steuern, Lebenshaltungskosten und womöglich noch Rückzahlung von Krediten und vielleicht noch Kindern, ganz andere Lösungen um ein nettes Sümmchen zur Selbstverwirklichung anzusparen.

 

Neben dem runterschrauben der Ausgaben (selbst kochen statt essen gehen oder aufhören zu rauchen) gibt es beispielsweise die Möglichkeit, Geld anzusparen, ohne das es dem monatlichen Geldbeutel wehtut. Überweise beispielsweise regelmäßig kleinere Beiträge (15 bis 30 Euro) oder Dein restliches Guthaben am Monatsende auf Dein Sparkonto. Im großen Ganzen gesehen, dauert damit das Ansparen von größeren Summen zwar länger, aber das Prinzip zählt. Oder Du versuchst Dich als Freelancer in den verschiedensten Bereichen. Mit dem einen oder anderen Job kannst Du Dir sicherlich einiges auf die Seite sparen.

Meine Umgebung nimmt meine Bedürfnisse und Träume nicht ernst. Was tun?

 

Dieses niederschmetternde Gefühl kenne ich nur zu gut, das kannst Du mir glauben. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich wegen meiner Bloggerei belächelt würde. Das sei doch ein „Affenzirkus für Internetjunkies“. Ganz abgesehen von den Bemerkungen, dass das ja ohnehin niemand lesen würde. Das Ding ist, viele haben den Sinn und das Konzept des Bloggens noch nicht wirklich verstanden, geschweige denn, dass dies auch eine Möglichkeit sein kann, eine Haupteinnahmequelle daraus zu machen.

Als Tipp zum Umgang mit solchen Miesmachern, kann ich Dir folgendes empfehlen:

 

Frage nie um Erlaubnis

 

„Entschuldigung, ist es in Ordnung, wenn ich mir mein gesamtes Erspartes in eine Eskimoexpedition stecke oder es den afrikanischen Ureinwohnern schenke?“ – hört sich doof an, oder?

 

Eben. Frage nie um Erlaubnis! Warum denn auch? Wenn das Dein Traum ist, dann ist das eben so. Bitte eher um Verzeihung oder sage, dass es Dir leidtut, wenn jemand Deinen Träumen und Zielen nicht folgen kann. Du bist ein erwachsener Mensch und kannst doch selbst entscheiden, wie Du Dir Dein Leben gestaltest. Höre auf, Dein Leben nach den Bedürfnissen anderer auszurichten.

 

Ich nehme an, das hast Du vermutlich schon lange genug getan. Wenn Du Kinder hast, heißt das übrigens nicht, dass Du die nächsten 20 Jahre nur noch parieren musst. Denn auch wenn die finanziellen Mittel oder die örtliche Gebundenheit eine größere Hürde darstellen, beginnt Deine Reise in die Selbstverwirklichung mit Deiner Leidenschaft. Und die kann auch daheim und ohne große finanzielle Mittel in Gang gebracht werden. Der erste Schritt ist Selbstvertrauen, der zweite das Handeln.

 

Nimm es nie persönlich

 

Kürzlich habe ich einen Artikel geschrieben, in dem es darum ging, dass man Reisenden oft hinterhersagt, sie würden vor Alltagsproblemen fliehen und wären nicht in der Lage, sich schwierigen Situationen zu stellen. Dass das totaler Bullshit ist, brauche ich an dieser Stelle hoffentlich nicht mehr zu erwähnen. (Wenn doch: hier findest du nochmals meine ausführliche Meinung zu diesem Thema.) Sich für einen andersartigen, nicht typischen Lebensstil in Eigenregie zu entscheiden, gilt immer noch als sonderbar und speziell. Bloß nicht aus der Reihe tanzen, sonst giltst du als nicht gesellschaftsfähig.

 

Lass in diesem Fall Kommentare oder Bemerkungen nicht an Dich heran und nimm es vor allen Dingen nicht persönlich. Viele Miesepeter sprechen aus Neid oder weil sie selbst mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, es aber auch nicht ändern WOLLEN. Von Können möchte ich hier nicht sprechen – es geht alles, wenn man will. Irgendwie. Solche Leute sind nur Gift für Dich und Deine Motivation. Am besten aus dem Weg gehen oder Themawechsel, wenn nicht möglich.

 

Weitere Tipps findest du übrigens in meinem kleinen E-Book, dass Du Dir hier kostenlos herunterladen kannst.

 

Ich bin aus sozialen Gründen (Kinder, Familie) nicht für ein Digitales Nomadentum gemacht. Was tun?

 

Diese Sorge kann ich verstehen, aber sie ist noch lange kein Grund Deinen persönlichen Wert her- und aufzugeben. Nochmals – auch wenn Du schon Kinder hast, heißt das nicht, dass Du für die nächsten 20 Jahre nur noch parieren musst. Du kannst wegen der Schulpflicht Deiner Kinder nicht reisen? Kein Problem. Das musst Du auch nicht. Ein digitaler Nomade zu sein, heißt nicht zwingend, dass Du nun alles stehen und liegen lassen musst. (Mal ganz abgesehen davon, gibt es bereits einige Familien, die genau dies tun. Siehe hier und hier.)

Ich habe Angst zu versagen …

 

Versagensängste sind menschlich und ganz natürlich. Daran merkst Du erst, dass Dir etwas verdammt wichtig ist. Denn wenn uns Dinge nicht kümmern oder sie uns egal sind, macht man sich auch keine Gedanken um die Konsequenzen. Sieh Deine Ängste also als wichtiges Zeichen für Dein Vorhaben, denn sie zeigen Dir, wie ernst Du Dein Vorhaben zu nehmen hast. Wenn Du nicht weißt, wie Du am besten mit Deiner Angst umgehen sollst, schreibe Dir eine Liste und zähle die Dinge auf, die Dir im schlimmsten Falle passieren könnten, wenn Deine Idee nicht aufgeht.

 

Schreibe auch auf, welche Maßnahmen Du ergreifen würdest/könntest, um diese Dinge wieder auszubügeln. Parallel dazu machst Du Dir eine Liste, was es für Dich bedeuten würde, wenn Dein Traum in Erfüllung gehen würde. Wenn Du das getan hast, wird Dir höchstwahrscheinlich auffallen, dass Deine Ängste zum größten Teil total unbegründet sind und Deinem Erfolg eigentlich nichts im Wege steht.

Was ist, wenn ich mir hinterher eingestehen muss, dass es nicht das Richtige für mich war?

 

Dann hast Du trotzdem nichts verloren! Denn in dem Moment, wo Du feststellst, dass dieser Weg vielleicht gar nicht der richtige für Dich war, bist Du um eine wertvolle Erfahrung reicher. Und das Wichtigste ist, Du hast gelernt auf Dein Herz zu hören und Deinen Sehnsüchten nachzugehen. In diesem Fall kannst Du Dich wieder einem regulären 08/15-Alltag widmen, eine Festanstellung suchen und Dein Leben geht trotzdem weiter.

 

Vielleicht hast Du aber festgestellt, dass diese Art des Konzeptes zwar nicht exakt Deine war, aber Du durch Deinen Lernprozess auf eine ganz andere Idee gekommen bist, die Du vielleicht vorher nie angedacht hättest. You never know… Nehmen wir aber mal an, Deine Idee geht auf und wird ein voller Erfolg, würdest Du Dich nicht in den Allerwertesten beißen, hättest Du nicht den Mut aufgebracht und Deinen inneren Schweinehund überwunden?

 

Nun würde mich aber interessieren, was Du bereit bist für Deinen Traum zu riskieren. Würdest Du auswandern ans andere Ende der Welt? Deinen Job kündigen? Von einer Festanstellung in ein Praktikum wechseln? Oder sogar eine gewisse Zeit ohne Freunde und Familie leben? 

 

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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15 Gedanken zu „Wie du Skepsis und Angst für Deinen Neuanfang nutzt

  1. Ein sehr gelungener Beitrag! Ich denke, dass er vielen Mut macht und viele Sorgen anspricht, die manchen bei so einem großen Schritt im Wege stehen. Ich habe mich vor drei Jahren selbständig gemacht. Das war ein großer Schritt für mich und natürlich hatte auch ich am Anfang Sorgen. Doch ich habe es nie bereut und bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin.
    Liebe Grüße
    Jessie von PhotographsAndFairytales

    1. Danke Jessie.

      Auch dir Glückwunsch zur Selbstverwirklichung – auch wenn diese schon ein Weilchen her ist. 🙂
      Wenn sich auch nur eine Person durch diesen Post ermutigen lässt, habe ich mein Ziel damit schon erreicht!

      Liebe Grüsse!

  2. Hi Doris,
    toller Artikel. Gratulation zum Job-Schmiss 🙂 Ein großer Schritt!
    Bzgl. deiner Fragen kann ich nur sagen, am besten Augen zu und durch! Ich habe vor 1,5 Jahren meinen Job in Wien gekündigt, habe alle meine Sachen gepackt und auf Omis Dachboden verfrachtet, sowie 3/4 meines Kleiderschranks auf einem Flohmarkt verkauft.
    Ein Monat später war ich alleine in Amsterdam. Es gibt Höhen und Tiefen aber bis heute habe ich es nicht bereut. Lieber geh ich noch weiter und lass alles auf mich zukommen.

    Dazu habe ich auch meinen Blog Suitcase Unpacked gegründet – um anderen ebenso Mut zu machen. Wir können ja eventuell mal gemeinsam was machen, fallst du Interesse hast.

    Liebe Grüße
    Bettina

    1. Hallo liebe Bettina,

      das hört sich ja auch spannend an. Tolle Entscheidung! Deinen Blog schaue ich mir gerne mal an. Vielleicht geben sich ja Synergien, die wir beiden nutzen könnten.

      Liebe Grüsse,

      Doris

  3. Liebe Doris,
    wundervoller, ermutigender und ehrlicher Artikel 🙂
    Ich finde es unheimlich wichtig uns gegenseitig als Frauen Mut zu machen und gegenseitig zu bestärken.
    Viele bunte Grüße
    Julia von wissensscanner.de

  4. Hallo Doris,

    ein wirklich toller Post! 🙂
    Viele dieser Fragen habe ich mir vor einigen Jahren auch gestellt…
    Trotz einiger Zweifel habe ich es aber trotzdem versucht und bereue es überhaupt nicht!
    Ich muss allerdings auch zugeben, dass es wirklich nicht immer einfach ist selbstständig zu sein. Sich selbst zu motivieren, keinen festen Tagesablauf zu haben, zu 100% selbst für sein Unternehmen verantwortlich zu sein, u.v.m. ist manchmal gar nicht so einfach.
    Aber ich würde NIE tauschen wollen! Genau diese Höhen und Tiefen machen es ja aus! So merkt man wenigstens, dass man am Leben ist 🙂 Ich liebe es einfach!

    Liebe Grüße

    1. Keiner hat gesagt, dass es einfach werden wird. Aber die Beweggründe und das Resultat daraus zählen. Es freut mich sehr, dass du deinen Weg gemacht hast. Du kannst sicherlich stolz auf dein Durchhaltevermögen und deine Disziplin sein. Jeder erntet was er sät.:-)

      Alles Liebe!

  5. Mal wieder ein äußerst gelungener Artikel! Und wieder sehr inspirierend. Danke dafür. Meine Strategie ist aktuell: Bewerben – auf gut bezahlte TZ-Jobs oder Home-Office-Stellen, so dass ich mehr Zeit für das habe, was ich wirklich machen möchte & demnächst dem Finanzamt einen Besuch abstatten, um Freiberuflichkeit zum Nebenerwerb anzumelden, damit ich dann darüber etwas auf Seite packen kann und ggf. auf diese Weise schon mal etwas stabiler auf dem einen Fuß stehe, den man in die vielbesagte Tür kriegen will. Einfach so kündigen kann ich leider nicht, aufgrund diverser Umstände. Ich werd versuchen, mich peu à peu rauszuziehen. Zwar hab ich noch keine Magenschmerzen auf dem Weg zur Arbeit, aber alle anderen Punkte treffen einigermaßen so auf mich zu.
    Bin gespannt , wie es bei Dir weitergeht! Alles Gute!

    1. Dankeschön 🙂

      Deine Strategie finde ich super! Ich liebe es, wenn ich mit Leuten zu tun habe, die ein Ziel vor Augen haben. Diesen eisernen Willen scheinst du zu haben und ich liebe das zu lesen. Wie gesagt, gibt es kein Patentrezept für den richtigen Zeitpunkt einer Kündigung. Es gibt nur ein guten Mix aus Herz und Menschenverstand, wobei das Herz oft nicht mal so falsch liegt.

      Ich wünsche dir alles Gute bei der Umsetzung deiner Strategie!

      Liebe Grüsse!

  6. Hey Doris, ich finde es sehr treffend wie du beschrieben hast, wie man sich fühlt, wenn man Angst vor dem Versagen hat oder Angst sein Herzensprojekt durchzuführen.
    Ich habe auch ein Wunsch mein Blog hochzuziehen, habe aber keine Leser bis jetzt. (2.Woche 18 Posts)…ich würd mich freuen, wenn du mir Feedback geben könntest Liebe Grüsse =)

    1. Hallo Alexandra,

      18 Posts in zwei Wochen sind ja schon ne stolze Anzahl :-). Für den Anfang sicherlich nicht schlecht um deinen Lesern auch Futter auf deinem Blog zu bieten. Zukünftig wäre es aber sicherlich ratsam, die Frequenz der Postings etwas runterschrauben und dafür lieber konstanter und in regelmässigen Abständen zu veröffentlichen. Mit so ein bis zwei Posts liegst du sicherlich gut und dir gehen die Themen auch nicht so schnell aus.

      Ansonsten mach weiterhin was dir Spass macht. Keep rockin` 🙂

      Liebe Grüsse

  7. Toller Bericht, du Liebe! Vor allem so nah an der Realität vieler von uns. Auch wir haben uns vor Kurzem in genau dieser Situation befunden – und uns für die Selbstständigkeit entschieden. Die Ängste und Probleme, die du beschreibst, kommen uns daher vollkommen bekannt vor 😀 Aber dein Bericht motiviert nur noch mehr, seinen Weg zu gehen. Du hast auch die Gedanken, die einen plagen, super beschrieben und bist so schön geordnet darauf eingegangen – echt toll!

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