Manifesting – eine Geschichte über ein aufgeblühtes Ego und die Vernunft, die nicht mitfliegen durfte

Manifesting – Eine Geschichte über ein aufgeblühtes Ego und die Vernunft, die nicht mitreisen durfte

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Mittlerweile bin ich seit gut zwei Jahren mit Mrs Globalicious online und habe schon mit hunderten Frauen gesprochen, die in ihren Geschichten und Visionen nicht unterschiedlicher hätten sein können.

 

Nachwievor überkommt mich eine geballte Ladung Gänsehaut wenn ich höre, welche Visionen ihr Lebensbild zeichnen, welchen Erfahrungen und Risiken sie sich selbst aussetzen, obwohl sie anfangs wirklich keinen blassen Schimmer haben, worauf sie sich überhaupt eingelassen haben.

 

Nicht selten kommt dabei auch meine persönliche Geschichte auf den Tisch. Und das nicht, weil ich mir gerne dafür auf die Schulter klopfen lasse, sondern weil ich immer wieder sehe, wie Menschen auf ihrem Weg in die Selbstfindung von Erfolgsgeschichten profitieren. Ich helfe ihnen anhand realer Beispiele herauszufinden, wie ein perfektes Mindset Berge versetzen kann und warum das alles nichts mit Hokuspokus zu tun hat.

 

Bis vor ein paar Jahren habe ich mich extrem davor gescheut spirituelle Dinge in mein Leben zu lassen. Ich fand das alles doch sehr hippiemäßig. „Manifesting“ – das war das Wort das mir links und rechts um die Ohren geworfen wurde. Das sollte also das Geheimrezept des Erfolges sein.

 

Ich möchte mit dieser Gelegenheit gerne aus dem Nähkästchen plaudern:

 

Vor kurzem habe ich zwei Monate in Los Angeles verbracht – viele von Euch werden die Geschichte schon kennen, dies aber nochmals für die Mrs Globalicious-Neulinge unter uns. Grund dafür gab mir das abgrundtiefe Bedürfnis, mein Leben nach einer gescheiterten Beziehung entscheidend zu verändern und dem enormen Drang von Selbstverwirklichung nachzugehen.

 

Ich sah nach vier Jahren in der Schweiz einfach kein Potenzial mehr für mich in einer Gesellschaft voller Menschen mit einem „Brett vorm Kopf“. Ich wollte mich in neue Abenteuer wagen. Ich wollte endlich meinem langjährigen Bedürfnis nachgehen, einfach nur das zu tun, was ich für richtig halte und ich wollte meine Vernunft a´la „aber das kannst du doch nicht machen“ und „das gehört sich aber nicht“, für eine Weile aufs Abstellgleis stellen.

 

Los Angeles hatte ich mir als Ziel ausgesucht, da ich schon seit langer Zeit von dem Entrepreneurial Spirit angezogen wurde und weil ich mir keinen besseren Ort auf der Welt vorstellen konnte, als die einzigartige Stadt, wo man noch grosse Träume haben durfte, ohne dafür gleich schräg angeschaut zu werden. Dort, wo Menschen täglich auf der Suche nach ihrer Erfüllung sind und alles was sie haben in die Waagschale dafür werfen würden.

 

Trotz all den Warnungen, die mich vorher und auch während meiner Reise begleiteten, war nun auch ich eine von den Träumerinnen, die ihrer Selbstverwirklichung eine reale Chance geben wollte. Ich wollte nicht mehr nur reden, ich wollte nun handeln.

 

Nun, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht die Hosen voll gehabt. Ich würde auch lügen, wenn ich nicht mit einem Heidenrespekt ins Flugzeug gestiegen war und mich fragte, was zum Geier ich hier eigentlich machte. Ich hatte keinen Plan B. Alles was ich hatte war mein aufgeblühtes Ego und meine Vernunft, die auf diesem Trip nicht mitreisen durfte. Ich hatte auf der einen Seite nichts zu verlieren, auf der anderen aber einen selbst auferlegten Druck auf der Brust, dass das hier nun sitzen musste.

 

Jedenfalls, gleich in den ersten Tagen (ich war die komplette Zeit als Couchsurferin unterwegs) sagte mir eine Amerikanerin bei der ich für ein paar Tage blieb, „L.A. gibt dir alles, wenn du bereit bist deine Hausaufgaben zu machen“. Dieser Satz hämmerte sich in meinen Kopf, beschäftigte mich für Tage und ich spielte wieder und wieder meine Vision von dem durch, was ich den eigentlich in L.A. erreichen wollte.

 

Ja, ich wusste genau, was ich wollte und ich spürte einfach, dass Los Angeles der richtige Ort dafür war. Vielleicht auch weil mich so viele davor schon gewarnt hatten. „Proof them wrong!“, sie würden sich alle noch wundern.

 

Ich machte mich also auf die Suche nach Frauen, die aus ihrer Vision bereits ein florierendes Business machen konnten, (Berichte folgen! Liess hier von den vorherigen Truthtellern und ihren einzigartigen Geschichten) und ich bekam einen sehr persönlichen Einblick hinter die Fassaden der modernen Villen, prallen Bankkonten und unwahrscheinlich tollen Businesskonzepten. Das wichtigste: Ich lernte, wie die Frauen hinter den erfolgreichen Unternehmen tickten, welche Hürden sie auf ihrem Weg zu meistern hatten – die guten und die schlechten – und wie sie ihr Privatleben und ihr Business in beeindruckende Balance brachten.

 

Die Inspirationswelle nahm einfach kein Ende und mit jedem Gespräch wurde mir bewusster: das kann ich auch!

 

Mit jedem Gespräch nahm mein Selbstvertrauen in mich und in meine Vision von Mrs Globalicious zu und ich wurde klarer und klarer in dem was ich wollte. Und ich wollte es immer mehr …

 

Einige dieser Frauen erzählten mir, wie sehr sie mit der Abschottung und Einsamkeit zu kämpfen hatten – in einer Millionenstadt wie L.A… Ich war überrascht. Deshalb, weil ich so komplett andere Erfahrungen gemacht hatte. Ich kam in Los Angeles an und wurde so toll empfangen. Menschen die mich unterstützten, mir ein Dach über dem Kopf gaben, mich mit anderen tollen Menschen vernetzten und zum Teil sogar zu richtigen tollen Freunden wurden – und das wobei sie mich null kannten und ich ihnen so fremd war, wie sie mir.

 

Und glaube mir, das alles hatte nichts mit der umstrittenen Oberflächlichkeit der Amis zu tun. Das war real, das war echt. Und es war alles so gegensätzlich zu dem, was ich die vergangenen Jahre in Deutschland und der Schweiz erlebt hatte. Dort fiel es nämlich einigen sehr viel schwerer einen Finger für andere zu krümmen, ohne nicht gleich dafür die Hand aufzuhalten… just sayin´…

 

 

Manchmal finden wir uns im Leben in Situationen wieder, wo es den Anschein macht, dass alles zu funktionieren scheint. Situationen, in denen alles, was wir wollen uns einfach so zufliegt und wir uns nur noch wundern, wie das sein kann.

 

Ich persönlich glaube ja schon lange nicht mehr an Zufälle und ich bin auch davon überzeugt, dass mir das manifestieren  zu all den Türen verholfen hat, die sich für mich seither geöffnet haben.

 

Gabby Bernstein sagte einst in einem Interview: „Miracles occurring naturally, and when they not occurring something has gone wrong“.

 

Sie beschrieb damit, dass all die positiven Dinge, die uns passieren, der Teil des Lebens sind, der für uns bestimmt ist. Das seien die Dinge, die das Leben für uns geplant hat. Das Problem sei aber, dass wir uns viel zu häufig selbst im Weg stünden und das Passieren dieser positiven Dinge somit verhindern. All die Ängste, die uns blockieren, die Skepsis die wir pflegen und die negativen Einflüsse, die unser Leben dirigieren, seien all diejenigen Dinge, die diese tollen Sachen am Geschehen verhindern.

 

Und ich kann dies nur unterschreiben. Hätte L.A. bei mir so einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn ich meine Vernunft, wie sie mir durch die Gesellschaft eingetrichtert wurde, hätte mitfliegen lassen? Sicherlich nicht.

 

Hätte ich den Mut gefunden, auf jene fremden Frauen zuzugehen und sie ganz unverschämt und unverblümt nach ihrem persönlichen Weg zum Erfolg zu fragen, wenn ich meiner Angst die Oberhand gelassen hätte? Weiss Gott nicht.

 

Und wäre ich in der Lage gewesen nun meinen eigenen Verlag in Deutschland zu gründen und nun richtig grosse Pässe auch in L.A. spielen zu wollen, wenn ich mich von der Negativität anderer hätte blenden lassen? Definitiv nicht.

 

Natürlich klingt es immer etwas „woo-woo“, wenn man auf den schönen Motivationsbildchen liesst „Wenn du nur ganz fest daran glaubst, dann wird es auch passieren“. Vom reinen Glauben daran passiert natürlich nicht sonderlich viel. Es erfordert noch immer Einsatz und Eigeninitiative, um solche Erfolge auch tatsächlich feiern zu können.

 

Manifestieren hilft dabei. Es hilft, sich in dem klar zu werden, was man will und sich das auch klar vor Augen zu halten. Manifestieren hilft sich von Blockaden zu lösen, an sich und seine Visionen zu glauben, sich selbst schon dort zu sehen, wo man so gerne hinmöchte. Veränderungen anzunehmen und sie letztendlich auch in sein Leben zu lassen und sie nicht zu scheuen, wenn sie sich wirklich ankündigen.

 

Doch wie funktioniert das? Wie manifestiere ich richtig?

Zunächst, es gibt kein richtig oder falsch. Doch warte, das nehme ich zurück. Das einzige was Du wirklich falsch machen kannst, ist dass Du nicht an Dich und eine positive Veränderung glaubst. Letztendlich ist es nämlich so, dass Dir niemand und nichts helfen kann, wenn Du Dich nach wie vor in Selbstmitleid suhlst und Dich nur darauf konzentrierst, warum Dinge nicht passieren und warum Du dieses oder jenes nicht erreichst.

 

Also …

 

Werde Dir klar in dem, was Du wirklich willst.

Manifestieren hat viel mit klarer Zielsetzung zu tun. Eigentlich ist es so ziemlich dasselbe, mit dem Unterschied, dass Du Dich mental darauf einlässt und Dir erlaubst gross zu denken, grosse Träume zu haben und Dir Erfolge zugestehst. Klar zu sein, heisst Dir wirklich KLAR in dem zu sein, was Du willst.

 

Als kleines Beispiel: Wenn es Dein Ziel ist, ein erfolgreiches Business zu führen, dann solltest Du Dir unbedingt Gedanken darum machen, was den ein erfolgreiches Business für Dich bedeutet. Was ist Dein Konzept? Welche Zielgruppe willst Du erreichen? Was ist Dein Produkt? Wo mit willst Du Geld verdienen? Wieviel Geld willst Du verdienen? Was ist für Dich Erfolg? Eine One-Man-Show mit kleinem Home-Office oder ein Konzern? National oder International?

 

Finde heraus, was Dich davon abhält, diese Dinge anzugehen

Wenn Dich Ängste oder Unsicherheiten vor der Umsetzung blockieren, dass musst Du Dich mit ihnen auseinandersetzen, da kommst Du nicht drumherum. Sie zu ignorieren wird Dich nicht weiterbringen. Solche Ängste können Finanzen sein, fehlendes Selbstvertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten oder auch fehlende Klarheit in dem was Du eigentlich willst. Anstatt Dich mit diesen Dingen einfach zu arrangieren, finde Wege sie zu lösen oder mit ihnen zu arbeiten (wenn Du Hilfe dabei benötigst, dann klicke hier)

 

Fühle und lebe die Dinge, die Du erreichen möchtest

Erinnerst Du Dich, wie ich für mich die Entscheidung getroffen habe, einfach nach L.A. zu gehen, ohne zu wissen, was mich dort erwarten würde? Ohne Garantie, dass ich dort all die Dinge finden würde, die ich mir gewünscht hatte? Ich habe daran geglaubt und ich habe darauf vertraut, dass ich dort die Antwort auf meine Vision finden würde. Ich habe mich trotz aller meiner Unsicherheiten nicht davon abhalten lassen, die Frauen zu finden und anzusprechen. Und ich habe keine einzige Absage bekommen!

 

Ich habe so gelebt, als wäre das alles kein Problem für mich. Als hätte ich mein Leben lang nichts anderes getan. Ich habe so getan, als hätte ich alles im Griff, auch wenn ich es nicht immer hatte. Ich habe die Ernsthaftigkeit meiner Vision in die Realität mitgenommen und sie in mein Leben eingeschlossen.

 

Zu Manifestieren bedeutet also auch, sich bereits so zu verhalten und so zu leben, als hätte man all die Dinge schon parat. Als wären die Unsicherheiten einer Newcomer-Businessfrau gar kein Thema mehr und fehlende Finanzen würden keine Rolle mehr spielen. Stattdessen lebt man in dem Charakter eines Lösungsfindenden. Einer Person, die nicht locker lässt, bis der nächste Schritt erreicht ist.

 

Übe Dich in Geduld

Ein grosser Teil vom manifestieren ist auch, sich in Geduld zu üben und die Dinge dann zuzulassen, wenn sie dazu bestimmt sind in Dein Leben zu treten. Oft lassen die erwünschten Erfolge sehr lange auf sich warten und ich kann verstehen, dass man sich irgendwann fragt, ob das dann überhaupt der Weg ist, der für einen bestimmt ist.

 

Aber manche Dinge brauchen einfach Zeit und die solltest Du Dir auch geben. Gerade ein Business ist oft nicht zu unterschätzen und man sollte im Vorfeld einiges lernen, um auf lange Sicht auch bestehen bleiben zu können.

 

Wenn Deine Vision aber etwas ist wofür Du brennst und keinen Zweifel an dem Erfolg damit hast, dann wirst Du auch weniger ein Problem damit haben, mit der Entwicklung zu wachsen und alles zu seiner Zeit zuzulassen.

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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3 Gedanken zu „Manifesting – Eine Geschichte über ein aufgeblühtes Ego und die Vernunft, die nicht mitreisen durfte

  1. Liebe Doris, mit jedem Satz den du schreibst, spuere ich deine authentische Erfahrung und das finde ich nur grossartig! Es ist mir ein Freude dich aufbluehen zu sehen. Und den Inhalt kann ich sowieso nur bestaetigen – genau so gehts! Lg von truthtellerin Siggy

  2. Hallo Doris,
    Ich finde es wahnsinnig inspirierend wie Du dein Leben lebst. Danke für den ehrlichen Bericht deiner Reise. Ich freue mich schon auf die Geschichten deiner Interviewpartner.

    Um erfolgreich zu werden müssen wir groß denken. Sonst kommen wir nicht weit. Das muss ich mir auch immer in Erinnerung rufen.

    Viele Grüße Nicole

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