Ich will nicht alles, ich will nur das was ich will – Mrs Globalicious

Ich will nicht alles, ich will nur das was ich will!

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Blog, Learn how
Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Das neue Jahr ist bereits mit Paukenschlag und Trompeten eingeschossen. Ich habe es schon volle Wucht abbekommen und ich muss sagen, die ersten zwölf Tage gefallen mir soweit ganz gut.

 

Ich arbeite mit den besten Klienten der Welt, ich halte nun endlich die Printausgabe meines Buches auch hier in LA in der Hand (unfassbare 13 Tage Lieferzeit aus Deutschland über die Feiertage) und ich fühle mich gesundheitlich und mental auf voller Höhe. Ich habe Feuer im Hintern und Energie in den Fingerspitzen. Ein Gefühl, an das ich mich gerne gewöhnen mag.

 

Meine Neujahresvorsätze sind noch vorhanden. Wobei das ja gar keine Vorsätze sind, denn ich habe mir ja geschworen, mit genau der Euphorie und meinem Patentrezept aus dem letzten Jahr weiterzumachen: „einfach machen und nicht zu paranoid an die Konsequenzen denken“. Das hat für mich im letzten Jahr perfekt funktioniert.

 

Fünf grosse Meilensteine konnte ich im letzten Jahr umsetzen. Fünf Meilensteine, die mein Leben um 180 Grad auf den Kopf gestellt haben. Kein Jahr hat mich bisher so geprägt wie das letzte und kein Jahr hat so grosse Spuren hinterlassen.

 

2016 hat mir gezeigt, je mehr ich mich auf die Eventualitäten einschiesse, umso schlimmer wird der Umsetzungsprozess für mich. Das ist nämlich der Punkt, wo ich beginne Umwege zu gehen. Wenn ich eines gelernt habe, dann definitiv das es mich zu sehr ablenkt, wenn ich mir zuviele Gedanken darum mache, was passieren würde, wenn es gut oder schlecht ausgehen würde.

 

Ich habe es mir abgewöhnt gegen die Zeit zu rennen, denn ich muss nicht die erste sein

Ich habe es mir abgewöhnt, nach den Regeln der Nischen zu spielen oder Dinge zu tun, nur weil sie andere tun oder weil man es einfach so macht, weil es vielleicht für andere funktioniert hat. Ich habe mir abgewöhnt zu sehr auf den Teller anderer zu schauen, denn sie machen es sowieso anders. Sie haben ohnehin andere Pläne und Ziele, so ganz anders als das was ich erreichen möchte. Aus dem Grund verschwende ich nicht mehr meine Zeit damit und koche nun seit über einem Jahr mein eigenes Süppchen, und es macht einen Heidenspass!

 

Meine Vision ist so einzigartig, weil sie meine ist. Weil ich sie zu meinem Herzensprojekt gemacht habe und sie meine Authentizität trägt, etwas das von niemandem kopierbar ist.
Um mein Jahr aufgeräumt zu starten, habe ich mein Outlook gesäubert – 297 Newsletter-Abos gecancelt, einfach so. Newsletter, von denen ich einst noch gedacht habe, sie würden mich in meinem Entwicklungsprozess weiterbringen. Stattdessen sind sie bei der Ankunft gleich im Papierkorb gelandet oder ich habe sie bisher einfach gleich in einen Unterordner verschoben. Im Unterbewusstsein wohlwissend, dass sie damit wohl nie wieder das Licht meines Posteingangs sehen werden. Sowas braucht doch kein Mensch.

 

Und ja, es tat einfach verdammt gut. Ich habe meinen Arbeitsplatz gesäubert, offline wie online. Und ich habe meinen Visionen damit wieder Platz gegeben zum atmen, das haben sie auch gebraucht, denn die grossen Träume haben auch in diesem Jahr wieder grossen Stil Einzug gefunden.

 

Wenn ich göttliche Eingebungen von neuen Projekten habe, frage ich mich immer wieder, ob das nicht ein Schritt zu mächtig ist. Ein Projekt zuviel auf dem riesigen Teller der ohnehin schon platzenden To-Do-Liste. Ein Projekt, dass vielleicht aufgrund des Aufwandes so gar nicht mehr zu bewältigen ist. Mrs Globalicious, Fempress Media, mein Buch und all die anderen Projekte, die so in der Pipeline stehen, all die Dinge haben mittlerweile Dimensionen angenommen… beeindruckend und erschöpfend zugleich.

 

 

Seitdem mein Buch „Making Something out of Nothing – Der Guide für Frauen, die in ihrem Leben noch etwas reissen wollen“ erschienen ist, gehen bei mir täglich unzählige Mails ein. Fragen, Anregungen, sogar Hilferufe… Das Feedback besteht zu grossen Teilen aus Mitteilungen, die mir sagen, wie inspiriert sie von meinem Werdegang sind, dass sie das Feuer nun auch in sich spüren, aber Angst davor haben, dass diese Euphorie irgendwann wieder verblasst und sie sich in ihrem alten Trott wieder finden. Angst vor dem Moment, wenn sich das reale Leben wieder zu Wort meldet und ihnen den Wind aus den Motivationssegeln nimmt.

 

Das Problem liegt darin, dass mit dem Jahreswechsel in den meisten Fällen auch der grosse Druck der Veränderung kommt. „Dieses Jahr muss es einfach sitzen.“ Das Gefühl hatte ich letztes Jahr.

 

Plötzlich spürt man den unheimlichen Druck auf der Brust, nun parieren zu müssen. Tag 1 der neuen Zeitrechnung hat nun begonnen und ab sofort müssen neue Regeln befolgt werden. Es ist, als ob mit dem Umschalten einer neuen Jahreszahl alles auf Null gesetzt wurde und nun endlich die Chance auf eine Wiedergutmachung der Unzufriedenheit besteht.

 

Zwei Wochen gehen ins Land und immer mehr verblassen die Vorsätze. „Ach, was solls, man kann nicht alles haben“ –  und zack, fällt man wieder in alte Muster. Den Traumjob, ein Leben auf der Sonnenseite des Lebens, eine tolle Beziehung, ein perfekten Ausgleich von privatem und beruflichen, aufgehen in der Mutterrolle und tolles soziales Umfeld, das alles zum gleichen Zeitpunkt? Niemals.

 

Wenn die Familie funktioniert, dann hakt es im Job. Wenn der Job an sich ganz akzeptabel ist, hakt es oft an den Finanzen oder man hat wiederum zuwenig Zeit für seine Leidenschaft. Es ist ein Teufelskreis aus dem es oft keinen Ausweg zu geben scheint.

 

Je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, umso mehr ist mir folgendes klar geworden: Ich will ja gar nicht alles, ich will ja nur die Dinge, die mir wichtig sind. Ich will den Traumjob, also einen Job der mich nicht in Depressionen treibt. Ich will eine Familie, die mich in meinen Visionen unterstützt und mir Rückrad und Schutz bietet. Geborgenheit, Gesundheit und Geld genug um sorgenfrei Leben zu können. Ich will Essen auf dem Tisch, ein Dach über dem Kopf und ein tolle Freunde. Ich will Menschen, die mich dafür lieben wer ich bin und Menschen die mein Ich akzeptieren und mich in meinen Hirngespinsten entfalten lassen.

 

Menschen, die mich nicht konstant an das erinnern, was schief gehen kann, sondern mich anfeuern, oder meine Entscheidungen zumindest akzeptieren und tolerieren – das sind doch alles keine utopischen Dinge. Sie sind nichts überhebliches und nichts, was den Rahmen von etwas das sich Lebensqualität nennt, sprengen würde. All die Dinge, die ich haben will, sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen – und genau deshalb sind sie auch nicht zuviel verlangt.

 

Weisst du was, genug mit dem Druck dem ja keine Sau standhalten kann. Genug mit dem Pflichtgefühl, das man als Frau, als Mutter, als Female Entrepreneur, als Freund, als Geliebte und all die anderen Rollen in die man tagein und tagaus hineinschlüpft, perfekt sein muss. Du hast bereits genug auf deinem Teller. Sei wer du bist und tue dein bestes, denn das ist gut genug um nach vorne zu kommen.

 

Natürlich willst du gesund, ausgeglichen, erfolgreich und glücklich sein, das schaffst du aber auch ohne dich dem täglichen Wahn nach Perfektionismus zu opfern. Ich verrate dir, du hast ohne diesen Wahnsinn sogar viel mehr Spass dabei.

 

Und dazu lade ich dich heute ein.

 

Ich bin wie du. Ich will mehr, immer und immer wieder. Aber ich will nicht alles, ich will nur die Dinge die ich will. Und ich wette, dir ergeht es genauso. Du willst nicht alles, du willst nur das, was dir wichtig ist.

 

Hab ich recht?

 

Hat dir der Beitrag gefallen?
Gehörst Du zu meinem Newsletter-Tribe, bist Du wirklich, wirklich nah dran. Hier geht es lang wenn du exklusiven Content erfahren willst – "straight from a womens heart!"

 

MrsGlobalicious
Follow me!

MrsGlobalicious

Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
MrsGlobalicious
Follow me!
Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.