Wie Du die Euphorie an Deiner Idee behältst – Mrs Globalicious

Wie du die Euphorie an deiner Idee behältst

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Das Problem ist immer dasselbe: In dem Moment, in dem Du eine Idee kreiert hast, bist Du Feuer und Flamme. Die Idee haut Dich von den Socken. Also fängst Du voller Elan an: Du schmiedest Pläne, machst die ersten Skizzen und malst Dir in Deinen Tagträumen aus, wie erfolgreich Du mit Deiner Idee sein könntest.Die ersten kleinen Meilensteine werden gesetzt und Du beginnst Schritt für Schritt Deine Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Sobald aber ein paar Wochen oder Monate ins Land gehen, kommen erste Zweifel auf. Schließlich hattest Du genug Zeit darüber nachzudenken was alles schief gehen könnte und bekommst so langsam aber sicher ein Gefühl, welcher Aufwand sich hinter der Umsetzung verbirgt. Plötzlich kommen alle Dinge hervor, die Du für die Umsetzung in Kauf nehmen müsstest, das Ausmaß an Ausdauer und Einschränkungen wird Dir immer bewusster und auch der Umstand, dass es sicherlich eine Weile dauert, bis Du mit dieser Idee Geld verdienen könntest, lässt mehr und mehr an der Idee zweifeln. Dazu kommt noch die Angst nicht schnell genug den Fuß in die Türe zu bekommen und zu versagen. Die ersten Kritiker werden ebenfalls nicht lange auf sich warten lassen und Dich mit ihrem ach so gut gemeinten Rat verunsichern.

 

Und schon ist es passiert: Du verlierst langsam aber sicher die Euphorie an Deiner Idee.

Doch was ist passiert?

 

Du fragst Dich, wie es soweit kommen konnte, dass Du mir nichts, dir nichts gar nicht mehr so sicher bist, ob Deine grandiose Idee, wirklich so grandios war.

 

DOCH KEINE PANIK!

 

Denn jetzt kommen wir zur dem Punkt, der Dir zeigen soll, dass es gar nicht so schlimm und auch nicht so unüblich ist, dass die anfängliche Euphorie verschwindet. Es ist völlig normal, dass man nicht über Monate oder Jahre dasselbe Ausmaß an Glücksgefühlen für seine Idee spürt. Es liegt vielmehr daran, dass man sich zu Beginn vor lauter Freude über den eigenen genialen Einfall, von Schmetterlingen im Bauch übermannen lässt und die ganze Arbeit, die in der Idee steckt, komplett ausblendet. Es ist auch normal, dass man früher oder später die rosarote Brille ablegt und alles auf intensivere Weise einem Realitätscheck unterzieht. Dass dabei manche Ideen doch nicht so toll abschneiden, wie sie es vorher getan haben, ist nicht verwunderlich und auch nicht unüblich.

 

Doch wie kannst Du die Euphorie für Deine Idee auf Dauer behalten?

Das Wichtigste ist, dass Deine Vision stark genug ist, dass Du langfristig und egal was kommt, felsenfest von der erfolgreichen Umsetzung überzeugt bist. Denn das macht auf Dauer ohnehin den Erfolg Deines Businesses aus.

 

Versuche nicht etwas umzusetzen, was nur „ganz nett“ wäre. Denn früher oder später wirst Du Deine Idee automatisch einem Realitätscheck unterziehen und es werden Phasen auftauchen, in denen sich auch die nicht so tollen Seiten der Medaille blicken lassen. Alles hat seine Pros und seine Contras. Du wirst vielleicht an einen Punkt voller Zweifel und auch Selbstkritik kommen, Du wirst vielleicht Momente erleben, wo Dir alles über den Kopf wächst und Du wirst vielleicht Phasen durchstehen müssen, in denen Du Dich an Dein vorheriges unkomplizierteres und sicheres Leben sehen wirst. Letztendlich stellt sich dabei aber immer nur eine Frage: Mache ich weiter oder begrabe ich meine Idee?

 

Den nächsten Punkt, den ich Dir gerne ans Herzen lege, ist: stets fokussiert und hungrig bleiben!

 

Erfolgserlebnisse sind Balsam für die Seele und sie helfen Dir dabei, dass Du nicht die Begeisterung an Deiner Vision verlierst, wenn über einen längeren Zeitraum nichts passiert (wenn du beispielsweise noch am Anfang Deines Blogs stehst und Deine Leserschaft noch auf sich warten lässt oder Du eifrig an Deinem ersten Produkt gearbeitet hast und die großen Umsätze noch ausbleiben). Wenn du immer nur das große Ziel und nicht auch kleine Etappensiege vor Augen hast, setzt Du Dich selbst unnötigem Stress aus und Deine Ausdauer wird schnell auf eine harte Probe gestellt. Setze Dir kleinere monatliche Meilensteine, die Dir immer wieder bestätigen, dass Du nach wie vor auf dem richtigen Weg bist.

 

Folgende Punkte könnten Dir ebenfalls helfen:

 

  • Bleibe stark bei Kritik (auch wenn dies einfacher gesagt ist, als getan).
  • Erinnere Dich immer wieder an das überwältigende Gefühl, dass du hattest, als Deine Idee geboren wurde.
  • Sei Dir bewusst, dass jeder, der es heute als erfolgreicher Unternehmer geschafft hat, auch schon mindestens einmal am Punkt der Unsicherheit stand.
  • Stelle Dir in regelmäßigen Abständen die Frage, ob Du bestimmte Dinge nicht bedacht hast. Sie werden Dir helfen einen geordneten Kopf zu behalten und Dich vor unschönen Überraschungen schützen.
  • Wenn du schon weißt, dass Du von bestimmten Menschen kein positives Feedback erwarten kannst, beziehe sie nicht in Deinen Schmiedeprozess mit ein. Vor allem in der Phase, wo Du Dich eventuell von äußeren Einflüssen und der Meinung anderer zu stark beeinflussen lässt.
  • Lass Deiner Angst vor den Dingen die schiefgehen könnten nicht die Oberhand

 

Ob es uns gefällt oder nicht, jeder Mensch sehnt sich nach Anerkennung und Wertschätzung. Jeder liebt es, wenn man ihm auf die Schulter klopft und seine Arbeit mit einem Lob auszeichnet. Die Realität schaut aber leider manchmal anders aus. Man wird es nicht immer nur mit Fans zu tun haben.

 

Die Sehnsucht nach Anerkennung bringt in vielen Fällen aber automatisch auch die Angst vor Ablehnung mit sich. Dieses unbewusste Bedürfnis nach Schulterklopfen verleitet uns leider noch viel zu oft dazu, dass wir uns mit Menschen umgeben, die uns auf unserem Weg alles andere als unterstützende Kräfte sind. Neben den ehrlichen Kritikern und Zusprüchen gibt es Menschen, die geben dir Komplimente, auch wenn sie sie nicht so meinen und dir nur gut zureden wollen. Andererseits gibt es auch jene, die dein Projekt beabsichtigt schlecht machen, obwohl sie es eigentlich ganz geil finden.

 

Egal wie, solches Feedback wird dir nicht weiterhelfen. Um die Euphorie an deiner Idee zu bewahren, solltest du daher solchen  Beurteilungen nicht alle Macht überlassen, wenn sie Dir auf Deinem Weg nicht wirklich dienen können. Im Gegenteil: um die Euphorie zu behalten, sollte dein Bauchgefühl immer oberste Priorität haben. Alles andere ist nur Wischiwaschi.

 

Wenn Du Dir irgendwann nicht mehr sicher sein solltest, ob Du mit Deiner Idee noch glücklich bist, dann nehme Dir eine Auszeit und denke über Dein Vorhaben nach. Blende alle Ängste, Sorgen und alle Probleme aus und stelle Dir die Frage, was Du ursprünglich mit Deiner Vision bewirken wolltest und ob Du Dich noch immer so dafür begeistern kannst. Ist sie nach wie vor mit Deinen Werten vereinbar? Kannst Du vollkommen dahinter stehen? Hilft Dir diese Idee, das Leben zu führen, das Du Dir für die Zukunft wünscht? Was sind die Dinge, die Dich scheitern lassen könnten? Und wie könntest Du sie vermeiden? Brauchst Du womöglich Unterstützung bei der Umsetzung?

 

Brainstorme ausgiebig und schieße nicht gleich alles in den Wind, wenn schlechte Zeiten aufkommen. Ich wette, es wäre viel zu schade, Deine Idee einfach so aufzugeben.

 

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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Ein Gedanke zu „Wie du die Euphorie an deiner Idee behältst

  1. Nachdem ich mich seit ein paar Minuten mit wachsender Begeisterung auf deinem Blog herumtreibe, bin ich auch auf deine Facebook-Seite gegangen und auf diesen Post gestoßen. Ich bin genau an diesem Punkt und nicht nur dein Schreibstil, sondern auch deine Aussagen begeistern und inspirieren mich. Vielen Dank für diese Denkanstöße!

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