"Es ist nie zu spät einen Traum neu zu träumen" – Mrs Globalicious

„Es ist nie zu spät einen Traum neu zu träumen“ – Truthteller Sandra über ihren Traum von Print4Kids

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Bei vielen Frauen kennt die Kreativität keine Grenzen, besonders wenn es um Dinge geht, die ihnen am Herzen liegen.

Sie tüfteln, sie machen große Sprünge als Visionäre und sie träumen vom großen Ganzen. Diese Frauen haben gelernt, die entscheidenden Schritte zu gehen, manchmal große und manchmal kleine. Und das Tolle daran ist, dass die Zeiten der Eigensinnigkeiten vorbei sind. Heute sind sie bereit zu teilen und mit ihren Erfahrungen eine motivierende und inspirierende Stellung für andere einzunehmen.

 

Sandra von Print4Kids gehört zur Generation der Selbstverwirklicher und ist als Mrs Globalicious Truthtellerin bereit, ihre Geschichte zu teilen. Erfahre, wie sie den entscheidenden Schritt der engagierten Arbeitnehmerin zur Unternehmerin gewagt hat und wie sie heute die perfekte Balance als Mutter, Ehefrau und Entrepreneurin gefunden hat.

 

Vorhang auf für Sandra ...

 

Live your Dream – das ist schon seit einiger Zeit mein Lebensmotto, das mich immer wieder dazu anspornt, meinem eigenen kleinen Träumcheneine Chance auf ernst zu nehmende Existenz zu ermöglichen. Ein Leben voller Kreativität, Freiheit, Selbstbestimmung und finanziellem Frieden ist das, was ich mir immer wieder gewünscht und als Ziel angepeilt habe. Und dieses Ziel hat mein letztes Jahr zu einer regelrechten Achterbahnfahrt gemacht.

 

Ich wollte mich nicht verbiegen lassen

Print4Kids entstand aus einer Leidenschaft und der Möglichkeit, mich kreativ auszutoben und damit ein eigenständiges Standbein aufzubauen. Ich hatte gerade die Elternzeit hinter mir und startete mit neuen Energien in einen Bürojob, den ich zunächst wirklich gern gemacht habe. Mit der Zeit hatte ich aber immer weniger Zeit für Print4kids und Unzufriedenheit machte sich breit. Zudem kam noch hinzu, dass sich mein Aufgabengebiet immer mehr von dem entfernte, für das ich eingestellt wurde. Auch meine tollen Arbeitskollegen konnten mir aus dieser frustrierenden Situation nicht helfen.

 

Doch was sollte ich tun? Ich wollte mich nicht verbiegen lassen, ich wollte mich auch nicht in eine Berufsrichtung drängen lassen, an der ich kein Interesse hatte. Irgendwann konnte ich es keinem recht machen. Meinem Chef nicht, weil ich seine Richtung einfach nicht einschlagen wollte, meinem Sohn nicht, weil ich kaum Zeit für ihn hatte und meinem Mann nicht, weil ich schlicht und einfach unglücklich war. Freizeit gab es so gut wie keine, sobald mein Mann von seinem Job kam, hatte er Kinderdienst und ich verschwand im Näharbeitszimmer.

 

Von Selbstzweifeln und Ängsten

Meine Gedanken drehten sich im Kreis. Ich sah wirklich Potenzial in Print4Kids und arbeitete bereits schon nebenberuflich in einer Art Halbselbstständigkeit an meinem Herzensprojekt. Ich traf auf immer mehr positives Feedback und spielte fortan auch immer mehr mit dem Gedanken alles professioneller aufzuziehen. Aber ich hatte Angst. Sollte ich es nun wagen, meinen sicheren, aber nicht erfüllenden Bürojob hinzuschmeißen und alles auf eine Karte setzen? Würde die Selbstständigkeit genug einbringen? Was würden Familie und Freunde sagen? Was wäre, wenn ich scheitere? Ich muss doch Geld verdienen. Das Haus muss abgezahlt werden und das Kind hat auch Wünsche. Aber immer in die Taschen von anderen Wirtschaften macht auch keinen Sinn. Allein die Leasingrate des Autos vom Chef war höher als mein Einkommen. Das war nicht nur für mich frustrierend.

 

Jetzt bin ich froh, dass mir eine Verletzung die Entscheidung abnahm. Wer kommt schon auf die Idee, nach drei Jahren Abstinenz wieder Inline-Skates zu fahren? Plötzlich war Auto fahren und sogar sitzen einfach tabu. Ich hatte viele schlaflose Nächte, aber ab einem gewissen Zeitpunkt sah ich diesen Umstand als ein Wink des Schicksals und ich beschloss, mich aus dem Job zu lösen.

 

 

Also stürzte ich mich Hals über Kopf in die Arbeit. Ich wollte nähen, ich wollte Schnitte zeichnen, ich wollte mich ausprobieren. Und genau das tat ich. Ich hatte viele Ideen im Kopf und probierte einiges aus – fast genauso viel verwarf ich auch wieder. Es war einfach nicht das. Aber was war DAS? Es sollte zu mir passen, es sollte meine Liebe für das zeigen, was ich tue. Und so entstand das erste Goldstück Jäckchen. Die ganzen Gefühle, Gedanken und Emotionen sind noch frisch. Deshalb versuche ich auch, sie in Worte zu fassen und für die Ewigkeit zu konservieren.

 

Das Goldstück als Bestätigung der richtigen Entscheidung

Das Goldstück Jäckchen ist mein Goldstück, weil es mich an wackelige und unsichere Anfänge erinnert und mich immer wieder darin bestätigt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich liebe es zu sehen, wie sich mein Projekt mit starkem Willen, Ausdauer und viel Leidenschaft zur Kreativität, umsetzen ließ.

 

Mir war immer bewusst, dass selbstständig sein heißt, selbst und ständig sein zu müssen, dass es viel mehr bedeutet, als eine 40-Stunden-Woche. Finanziell steht man auch eher auf wackeligen Beinen. Bezahlten Urlaub gibt es nicht. Krank sein im 1-Frau-Betrieb ist auch schwierig. Einfach Feierabend, Wochenende, abschalten und Beine hochlegen – wenn man das will, ist man wohl falsch als Selbstständiger. Ich bin ein kleiner Workaholic und kann Dinge auch schlecht aus der Hand geben, was nicht immer unbedingt gut ist.

 

Trotz allem bin ich aber nach wie vor nicht gegen Selbstkritik oder Ängste gewahrt. In diesen Momenten, wenn es mich alle paar Wochen und Monate überkommt und ich alles infrage stelle, was ich tue, fange ich an zurückzublicken und mir selbst vor Augen zu führen, dass ich ja alles gar nicht so schlecht mache. Ein gewisses Pensum an Angst ist wichtig, um zu wissen, dass das was man tut, noch einen riesigen emotionalen Wert hat. Je mehr Angst Dir etwas macht, umso mehr wird Dir gezeigt, wie wichtig es für Dich ist.

 

Meine Geschichte – die Geschichte hinter Print4Kids – ist nur eine unter Hunderten oder Tausenden. Viele Erfolgsgeschichten werden geschrieben und ebenso viele erfolgsversprechende Ideen werden wieder verworfen, weil sie durch Ängste und Selbstzweifel blockiert werden.

 

Kleine Schritte sind immer besser als keine

Hast Du Angst, die richtige Idee zu finden? Den richtigen Zeitpunkt? Ich kann Dir eines sagen: Den wird es nicht geben. Egal ob Du nähst, schreibst, backst oder fotografierst, wenn sich die Gedanken im Kreis drehen und Du in ewige Prokrastination verfällst, wird sich erst effektiv etwas ändern, wenn Du anfängst. Nein, es ist nicht einfach anzufangen, aber es ist ziemlich simpel, den ersten Schritt zu machen. Ist er auch noch so klein. Kleine Schritte sind immer besser als keine.

 

Im Januar 2016 wird Print4kids nun schon drei Jahre alt, aber erst jetzt lernt das Projekt so richtig laufen. Es war ein harter und steiniger Weg und es hat gedauert, aber ich bin froh, dass ich das Handtuch nicht in den Zeiten geschmissen habe, wo ich es für unmöglich hielt und ich mit den Schattenseiten als Unternehmerin konfrontiert wurde. Auch wenn Print4Kids anfangs komplett anders ausgerichtet war, mir zeigt es, dass es nie zu spät ist, einen Traum neu zu träumen.

 

Na, inspiriert? Mrs Globalicious sucht Dich!

Bist du auch ein lebenslustiger Mensch und bist bereit deine Geschichte oder von deinen Erfolgserlebnissen erzählen? Dann werde Truthteller und werde auf Mrs Globalicious gefeatured! Hier gibt´s mehr Infos.

Über Sandra:

Sandra / Print4Kids – Mrs Globalicious

Sandra beschreibt sich selbst als kreativ, lustig, einfühlsam, Mama, Mediengestalterin und manchmal vielleicht ein bisschen verrückt. Sie geht gerne ihren eigenen Weg – inklusive aller damit verbundenen Umwege. Und einer dieser ungeahnten Abzweigungen, die das Leben manchmal so bereithält, führte sie zur Gründung ihres eigenen, feinen Labels – Print4Kids. Mittlerweile ist das Projekt ein unverzichtbarer Teil ihresLebens. Hier kann sie sich kreativ austoben, mit lieben Menschen zusammenarbeiten und nach Herzenslust nähen und entwerfen – die perfekte Kombination aus Leidenschaft und Beruf.

 

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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