Wie Du den Mut für grosse Entscheidungen aufbringst – Mrs Globalicious

**All-In** – Wie Du den Mut für grosse Entscheidungen aufbringst

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Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie Du 10 Jahre alt warst und Deine schwierigste Entscheidung darin lag, ob Du lieber ein Söckchen oder eine mit Blümchen bestickte Jans zu Deinen neuen pinkfarbenen Turnschuhen anziehen solltest? Das waren noch Zeiten, was?

 

Heutzutage ist alles immer gleich kompliziert und je älter man wird, umso mehr kritische Entscheidungen muss man für sich treffen. Täglich spekulieren tausende Menschen darüber, welchen Job sie annehmen, wie sie am besten ihr hart verdientes Geld investieren, welche Beziehungen sie eingehen, wem sie ihr Vertrauen schenken oder in welche Stadt sie ziehen. Und nicht selten spielt Angst eine große Rolle, wenn es um das geht, was wir nicht beeinflussen können.

 

Als es damals mit Mrs Globalicious richtig ernst wurde und ich die „All-In“-Entscheidung getroffen und damit einen radikalen Schnitt unter meinen Vollzeitjob gesetzt hatte, befand ich mich in einer Phase, die ich so noch nie erlebt hatte. Ich holte mir viel Feedback und externe Meinungen darüber ein, ob mein Konzept funktionieren könnte und ob ich den Gang in die Selbstständigkeit riskieren sollte/dürfte.

 

Ich war sehr euphorisch und glaubte an mich, aber ich hatte auch Angst davor, mich finanziell in die Pleite zu manövrieren, nicht rechtzeitig den Fuss in die Tür zu bekommen und war generell sehr besorgt darüber, dass Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen und die vielen fremden Leute mich und mein Portfolio scheisse finden würden. Ich malte mir sämtliche Horrorszenarien aus und rechnete schon mit dem ersten Shitstorm und Buh-Rufen, sobald ich in aller Öffentlichkeit meine Botschaft in die Welt hinausschreien würde.

 

Trotzallem, mein Gefühl sagte mir „Mach es“. Der Gedanke an mein eigenes kleines Imperium fühlte sich einfach zu gut an. Ein Business nach meinen Vorstellungen zu führen, mein eigener Chef zu sein und all den Frauen in die Selbstverwirklichung zu helfen, liess mein Herz aufblühen, aber es dauerte trotzdem eine Ewigkeit, die Entscheidung für ein „Ich mach das jetzt einfach“ zu fällen.

 

 

Was passiert mit uns, wenn wir doch eigentlich einen guten Plan haben aber unser Gewissen uns trotzdem immer wieder ausbremst?

Es ist die Intuition eines jeden Menschen – auch gesunder Menschenverstand genannt – die uns erstmal vor den Dingen stocken lässt, die für uns unbekanntes Terrain bedeuten. Eine Art Sicherheitsgurt, der uns davor bewahren soll, uns selbst weh zu tun und die Dinge in Sicherheit zu bewahren, die in unserem Leben gut laufen. Leider hält uns aber dieser Gurt auch viel zu häufig davor ab, die Dinge zu tun, die eigentlich sogar noch besser für uns wären.

 

Es geht um das Gewissen anderen Menschen gegenüber und dass man sie mit der gefällten Entscheidung verletzen könnte, denn sehr oft haben unsere Taten auch Auswirkungen auf das Leben anderer. Oder um den Verlust von bisher hart erarbeitetem, wie Beförderungen im Job, das langersehnte Eigenheim oder um Statussymbole wie Autos, Schmuck oder Geld, um das wir uns in den letzten Jahren stark bemüht haben. Es geht um das zurückschrecken vor aussergesellschaftlichen Regeln und das verlieren des Angesichts, wenn man vielleicht wieder gescheitert den Rückwärtsgang einlegen muss.

 

Bei allen Entscheidungen die wir tagtäglich treffen, gibt es jene, die keine große Auswirkungen auf unser Leben haben, wie den Wocheneinkauf, der Wahl des Parkplatzes oder ob wir uns mit Freunden auf einen Kaffee treffen.  Da sind aber noch die, die für unser Leben eine komplett neue Ausrichtung bedeuten könnten, wie den Jobwechsel, das Auswandern in ein anderes Land oder eben die Entscheidung für die Selbstständigkeit.

 

Wenn Du Dich im Moment in so einer Situation befindest und Du Angst davor hast, die richtige große Entscheidung zu fällen, können Dir folgende Punkte womöglich in Deinem Findungsprozess helfen:

 

Höre auf Deine Intuition

Wie ich oben beschrieben habe, gibt es die Art von Intuition, die Dich in Sicherheit wissen möchte und Dich vor den falschen Entscheidungen bewahren will. Es gibt aber eben auch die andere Art von Intuition, die für die ganzen Glückshormone und die Euphorie zuständig ist. Diese Art von Intuition ist eher eine Art Bauchgefühl. Die rechte Gehirnhälfte Deines Körpers quasi. Der Part, der Dich Sehnsüchte so sehr spüren lässt, dass Du keine Ruhe findest, bevor Du dieser Sache nicht zumindest eine Chance gegeben hast.

 

Wie fühlt es sich für Dich an über die Umsetzung dieser einen Sache nachzudenken? Gibt es Dir ein unbeschreibliches Gefühl von Erfüllung, Glück und innerlichem Frieden? Dann solltest Du diese Stimme nicht ignorieren.

 

Lasse Dir Zeit, aber warte nicht ewig

Lebensverändernde Entscheidungen übers Knie zu brechen ist nie gut. Daher solltest Du solche Dinge nie zu spontan entscheiden und am besten mehrere Nächte darüber schlafen. Mache Dir ein ausführliches Bild darüber, wie die Konditionen für Dich stehen. Was wären die Vorteile? Was die Nachteile? Wie würde Dein Umfeld damit klarkommen und was würde die Entscheidung für Dein jetzigen Leben bedeuten? Könntest Du die Veränderungen stemmen bzw. kompensieren?

 

Doch warte auch nicht zulange und versuche alles zu Tode zu analysieren. Komme auch erst gar nicht auf die Idee, dass Du irgendetwas perfekt planen könntest. Das Leben passiert während Du Pläne machst und ehe Du Dich versiehst, ist dein ausgefeilter Plan nur noch Futter für den Schredder.

 

Analysiere Deine Ängste

In den meisten Fällen gibt es immer den ein oder anderen Punkt (oder sogar das große Ganze), dass einem die pure Angst in die Adern treibt. Die meisten Veränderungen bedeuten, altes Vertrautes loszulassen und sich auf viele neue unvorhersehbare Dinge einzulassen. Natürlich sind da Ängste im Spiel.

 

Eine für mich bewährte Methode ist, sich wirklich mit den Sorgen und den Bauchschmerzen an einen Tisch zu setzen und die Fakten anzusprechen. Versuche herauszufinden, was genau Dir solche Schmerzen bereitet, dass Du bisher noch kein JA über die Lippen bringen konntest und versuche Dir mit Hilfe folgender Fragen bewusst zu machen, dass es womöglich gar nicht so schlimm ist.

 

  1. Was wäre das Schlimmste, was Dir passieren könnte, wenn diese Entscheidung sich hinterher als Fehler herausstellen würde?
  2. Und wie könntest Du die Wogen wieder glätten?

 

Als kleines Beispiel:

 

Als ich mich damals für Mrs Globalicious in Vollzeit entschieden hatte, analysierte ich ebenfalls meine Ängste und versuchte abzuwägen, ob es mir das Risiko des aussteigens wert sei.

 

Wenn ich mich für eine Selbstständigkeit entscheiden würde, hätte ich endlich die künstlerische Freiheit, die mir in meinem damaligen Job so fehlte. Ich könnte endlich neue Dinge ausprobieren, ortsunabhängig arbeiten, mich mit tollen, inspirierenden Menschen umgeben und müsste mich nicht mehr gezwungenermassen mit Menschen am Arbeitsplatz umgeben, dessen Anwesenheit keinen positiven Einfluss auf mein Gemüt hätten. Mit viel Praxis könnte ich zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht eigene Produkte kreieren, Bücher schreiben und noch mehr Menschen helfen, die mir wirklich am Herzen liegen.

 

Der Worst-Case wäre hingegen, dass ich somit auch kein regelmässiges Einkommen am Ende des Monats hätte, komplett in Eigenverantwortung für mein tägliches Brot sorgen müsste und zusätzlich noch den Druck auf den Schultern hätte, mir besser gestern als heute einen Namen in der Nische zu machen. Gleichzeitig versuchte ich zu analysieren, was ich den tun müsste, um den eventuell eintretenden Worst-Case wieder auszubügeln. Was würde mir passieren, wenn mein Business nicht in absehbarer Zeit die Erfolge feiern würde, die ich geplant hatte? Und was würde ich tun, wenn mir das Geld eines Tages ausgehen würde? Was würde ich tun, wenn meinem Publikum einfach nicht gefallen würde, was ich auf die Beine gestellt hätte?

 

Ich jonglierte mit Möglichkeiten, schloss Dinge aus und ich fand Lösungen. Mir wurde schnell bewusst, dass das einzige, was ich nicht wieder in Ordnung bringen könnte, lediglich die Zeit wäre, die ich mit diesem Projekt verbrannt hätte. Der Rest, alles materiell und wieder ersetzbar. Mir wurde ziemlich schnell bewusst, dass es nichts – wirklich nichts – geben würde, das mich absolut ruinieren würde. Das Leben würde weitergehen. So oder so.

 

Wenn ich es aber nicht wagen würde, würde einfach gar nichts passieren. Ich hätte keine grossen Verluste, aber ich hätte ein großes Maß an Reue und Ungewissheit. Denn ich würde nie erfahren, was aus mir und meiner Vision geworden wäre.

 

Hole Dir externe Meinungen ein, aber gebe Ihnen nicht die Vollmacht für Deine Entscheidungen

Sich Meinungen von anderen einzuholen, kann dahingehend vorteilhaft sein, um Dinge zu entlarven, die man selbst womöglich noch nicht auf dem Schirm hatte. Damit dieses Gespräch aber nicht im Fiasko endet, solltest Du Dich dringend mit den Leuten kurzschliessen, die einen offenes Ohr und eine gewisse Neugierde für neue Dinge mitbringen und nicht gleich alles abwinken nur weil es befremdlich wirkt. Frage am besten nie jene Leute um Rat, von denen Du jetzt schon weisst, dass sie Dir nur die negativen Aspekte vor Augen halten werden Die werden Dir nämlich nicht weiterhelfen.

 

Lasse Dich auch nicht zu sehr von den Erfahrungswerten anderer beeinflussen. Nicht jeder lebt sein Leben gleich und nur weil jemand vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht hat, solltest Du diese Sorgen nicht gleich auf Dein Vorhaben projizieren. Höre aufmerksam zu, hinterfrage und mache Dir mit einer ausgewogenen Portion Verstand und Bauchgefühl Deine Gedanken dazu.

 

Setze realistische Ziele und Meilensteine

Projekte, die mit viel Zeit, Verantwortung oder auch einem langen Rattenschwanz an Aufwand zu tun haben, schrecken uns meist schon am Anfang ab, vor allem wenn wir bisher noch nie etwas in dieser Grössenordnung getan haben. Diese Projekt finde ich aber allein deswegen schon viel zu spannend und würde sie daher auch nie gleich in die Wüste schicken.

 

Mit Organisation, Struktur und Durchhaltevermögen lassen sich selbst die größten Berge Step-by-Step erklimmen. Wenn Du Dich für dieses Projekt entscheidest, dann breche das große Ganze in realistische Ziele und Meilensteine herunter und arbeite Dich Schritt für Schritt von unten nach oben. Das funktioniert, Du wirst sehen.

 

Und nun, ENTSCHEIDE DICH!

Wenn Du Dich an den oberen Punkten orientiert hast, solltest Du nun eine gute Basis für die Entscheidungsfindung haben. Nun ist es an Dir, den Mut zum Risiko aufzubringen und einfach auch nur mal darauf zu vertrauen, dass alles gut werden wird.

 

Verpasse nicht Deine Chance, wenn sie sich Dir bietet, Du weisst nie ob und wann sie wieder kommt. Du musst riskieren, das ist fix, aber sei nicht zu kritisch mit dir. Verliere nie den Glauben an dich selbst und deine Fähigkeiten.

 

 

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Wenn Du im Moment nach einem Mentor suchst, der Dir hilft, in dem klar zu werden was Du willst, wo Deine Leidenschaften liegen, etwaige Versagensängste zu nehmen oder die ersten Schritte in Richtung Selbstverwirklichung zu wagen, dann sollten wir uns in einem kostenlosen und unverbindlichen Kennenlerngespräch unterhalten. 

Ich werde Dir helfen, Momente voller Inspiration und Motivation zu erleben und zu leben. Besonders dann, wenn Du sonst niemanden hast, der hinter Dir und Deiner Idee steht und wir werden von Angesicht zu Angesicht an Deiner Vision und Deinen Bedürfnissen arbeiten.

 

Ausserdem werden wir in gemeinsamen Brainstorming-Momenten mögliche Wege aufzeigen, die Du gehen kannst um Deine Leidenschaften in den Mittelpunkt zu stellen und daraus ein erfolgreiches Business zu machen.

 

>> Hier gibt´s mehr Informationen zum „The Feminin Quintessence“-Mentoring

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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