MrsGlobalicious_Ein-Hauch-Reality-TV

Mrs Globalicious … ein Hauch Reality-TV …

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In keinem Jahr zuvor habe ich mich zum Jahresende so intensiv mit dem Thema Reflexion auseinandergesetzt, wie in diesem Jahr.

 

2016 war …. herausfordernd…. verändernd … nervenaufreibend … turbulent …. aber auch herausragend …. einzigartig … lebensverändernd …. nicht zuletzt einfach unglaublich toll und ergiebig. So sehr mir das Unbekannte auch im Vornherein Angst gemacht hat, so beeindruckt bin ich ehrlich gesagt im Moment von mir selbst, dass und wie ich das ganze Zeug wirklich durchgezogen habe. Das muss ich hier einfach mal so gestehen…

 

2016 fing chaotisch, wirklich chaotisch an (meine Familie kann das wohl bestätigen). Eine Trennung, die Auflösung meines kompletten Hausstandes (das hatte ich vorher wirklich noch nie gemacht), eine Rückwanderung von der Schweiz nach Deutschland, der vorübergehende Einzug in mein „Kinderzimmer“ … mit knapp 30 … (no further comment).

 

Dann ein kompletter Neuanfang. Umstrukturierung, Selbstfindung, der Selbstversuch mich vor Depressionen zu schützen. Grenzen testen, sich öffnen für Veränderungen, eine neue Beziehung, die Gründung meines Verlages Fempress Media (ein erneuter Selbstversuch), die „spontane“ Auswanderung nach Los Angeles (inklusive Visumskram) und dann auch noch um dem ganzen Chaos ein Krönchen aufzusetzen, eine mehr als ungeplante Schwangerschaft und damit ein blinder Passagier in mein neues Leben.

 

Hach, was soll ich sagen …. ich bin noch immer total geflasht wie viel ich doch ertragen kann.

 

Bisher habe ich immer gesagt, dass jeder Mensch ein Limit an den Dingen hat, die er psychisch bewältigen kann. Und vielleicht stimmt das auch. Ich muss aber auch sagen, dass ich mittlerweile mehr als beeindruckt davon bin, welche Superkräfte man doch entwickeln kann, wenn man sich gegen das Baden in Selbstmitleid entscheidet und einfach mal „macht“.

 

Ich hätte auch ebenso gut einknicken können, bin ja irgendwo doch nur ein Mensch

 

Noch nie in meinem Leben, war ich so grossem Chaos zum selben Zeitpunkt ausgesetzt. Noch nie in meinem Leben habe ich so auf „alles oder nichts“ gespielt. War ich doch immer diejenige, die irgendwo einen Plan B in der Hinterhand hatte. Doch diesmal nicht. Diesmal musste es einfach ohne Plan B klappen.

 

Ich habe mir in den letzten Tagen extrem Gedanken darüber gemacht, was im vergangenen Jahr passiert ist und inwieweit ich mit meiner Geschichte eine Rolle für das Handeln anderer Frauen gespielt habe. Frauen, die mich eigentlich gar nicht kennen. Sie lesen nur meine Stories, die wenigsten haben mich mindestens einmal persönlich oder über Skype getroffen. Sie sehen die Dinge, denen ich mich stelle. Dinge, von denen ich zeige, dass sie zum echten Leben dazugehören, aber von denen ich zur gleichen Zeit selbst absolut keinen Plan habe.

 

Es ist fast wie Reality-TV, bei dem keiner wirklich zugeben mag, dass man sich das reinzieht. Aber doch scheint es irgendwo eine Rolle für die Selbstfindung zu spielen.

 

Neulich fragte mich eine Leserin, wie und anhand was ich entscheide, was ich über mein Leben veröffentliche. Das Internet raube mir doch mit jedem Beitrag den ich schreibe, ein Stück Persönlichkeit und Privatsphäre. Was einmal im Internet steht, sei so nicht mehr zu löschen. Die Frage nach Datenschutz, Schutz für mich, meine zukünftige Familie, und nicht zuletzt meinem Business.

 

Für alle Fehler, die ich öffentlich mache, sei ich doch auch den Konsequenzen auf dem Silbertablett ausgeliefert. Für jeden Schritt, den ich als Female Entrepreneur und auch bald als Mompreneur gehen würde, würde ich doch auch das Risiko der Kritik und dem Einzug von Hatern eingehen. Man könne alles nachvollziehen, auch Jahre später.

 

Und ja, womöglich hatte sie recht. Vielleicht ist es aber auch genau das was ich möchte. Ich möchte nunmal zeigen, dass ich menschlich bin. Ich möchte zeigen, dass die Entscheidung der Selbstverwirklichung auch negative Seiten hat und dass ich für die Dinge, die ich haben will auch kämpfen muss. Es kommt nunmal auch nichts von allein. Und das muss man einfach wissen.

 

Zum Thema Hater und Kritik kann ich nur sagen: Die hatte ich auch schon bevor ich mich im Internet mit meinen Erfahrungen „nackig“ gemacht habe. Sie waren ebenfalls da, die bösen Zungen und die Missgunst. Nur mit dem Unterschied, dass sie zum Teil von Menschen kamen, die mir nahestanden, was eigentlich noch vielmehr wehgetan hatte. Das nun vielleicht fremde über mein Leben urteilen, dass trifft mich ehrlich gesagt nur sehr wenig.

 

Jedoch muss ich auch sagen, dass ich noch nie wirklich einem Shitstorm im Internet ausgesetzt war (klopf auf Holz). Im Gegenteil, die Reaktionen auf meine Handlungen waren immer sehr positiv. Vielleicht gerade deshalb, weil meine Erfahrungen Erinnerungen und Vertrautheit bei meinem Publikum hervorrufen. Sie alle kennen diese Situationen – Unzufriedenheit im Job, Missgunst unter Freunden und Verständnislosigkeit von engen Vertrauten. Finanzielle Herausforderungen und nicht zu wissen, wohin mein eigentlich gehen soll. Das Leben passiert nunmal, während man Pläne macht.

 

 

Ich habe immer gesagt, dass ich mit „Mrs Globalicious“ eine Vorreiterfigur schaffen wollte, mit der sich Frauen  identifizieren können. Die Frau hinter dem Business war mir wichtig und nicht eine Kunstfigur und das Portfolio eines Millionenunternehmens.

 

Und das bin auch ich nicht. ich bin weder ein Kunstobjekt, noch eine Vermarktungsmaschine oder ein Superstar. Es war nie meine Absicht eine zweite Daniela Katzenberger zu werden und mit einem bisschen von allem meinen Lebensstandard zu finanzieren. Meine Mission ist nach wie vor der Spagat, den man meistern muss auf dem Weg nach oben. Nicht zuletzt, weil ich ihn auch für mich selbst lernen muss.

 

Viele sind leider immer noch sehr darauf bedacht die schöne Fassade zu wahren und sich bloss nicht zu beschweren. Sie wehren sich dagegen Fehler zu offenbaren, zu zeigen, dass auch mal was nicht funktioniert und sie heulend daheim sitzen und sich fragen, warum es ihnen so schwer gemacht wird, endlich mal erfolgreich zu sein – was das auch immer heissen mag.

 

Wir müssen parieren, wissen aber eigentlich gar nicht, was parieren bedeutet. Wir stehen nur vor den Schaufenstern, bewundern die tollen Dinge die andere erschaffen haben und fragen, warum, weshalb, wieso … vor allem WIE? Eine Antwort bleibt aber meistens aus.

 

Im Moment merke ich es gerade in meiner Schwangerschaft. So viele neue Dinge, die ich lernen muss und von denen ich vorher noch nie was gehört habe. Woher denn auch?? Ich war noch nie schwanger! Nur weil ich eine Frau bin, heisst das noch lange nicht, dass ich weiss, wie sich eine Schwangerschaft anfühlt und wie es ist ein Kind zu gebären.

 

Das gleiche gilt auch für ein neues Leben als Female Entrepreneur. Es ist fast so wie die Geburt von neuem Leben. Ich weiss nunmal nicht wie man ein Business startet, wie man es aufrecht erhält und wie man dabei selbst nicht untergeht. Ich kann nur mein bestes geben, dass das Baby gesund und munter durch die Schwangerschaft kommt und mit kräftigem Gebrüll zeigt, dass es lebensfähig ist.

 

Also, zur Frage Rampenlicht und Erfolg als Unternehmerin kann ich sagen: Ja, es ist ein Stück Reality-TV, Mrs Globalicious ist ein Stück Reality–TV und wir schauen gerne zu, ich schaue gerne zu. Schliesslich lernen wir mit Erfolgen und wir lernen mit Fehlern, die andere für uns machen. Wir lernen, wenn sie uns zeigen wie es geht und wir bewahren uns auch gegenseitig vor Fehlern, mit jedem Fehler der in der Öffentlichkeit gemacht wird. Wie und wie viel wir dennoch von uns preisgeben liegt letztendlich aber immer im eigenen Ermessen.

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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