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Eigeninitiative zeigen – Warum du nicht warten sollst bis dich jemand entdeckt

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Letzte Woche bekam ich eine liebe E-Mail von einer noch lieberen Leserin, die ich in meinem heutigen Beitrag gerne thematisieren möchte.

 

“ Liebe Doris, 

neulich bin ich durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und habe mich gleich mal durch das ganze Sortiment gelesen. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich bei Deinen Beiträgen nickend vor dem Laptop gesessen bin. Alles lässt sich so locker-flockig und einfach lesen und verdammt, ich muss Dir einfach zustimmen, wenn Du sagst, dass es nichts Schöneres geben kann, als auf das stolz sein zu können, was man erreicht hat. Aber da haben wir auch schon das Problem. Ich habe eine Leidenschaft und ich habe einen groben Plan … aber ich habe noch nichts erreicht.

Und ich habe Angst. Ich bin Perfektionist auf höchster Ebene und mir läuft es eiskalt den Rücken herunter, wenn ich nur daran denke, dass mein Projekt schiefgehen könnte. Dazu kommt auch noch, dass ich keine Ahnung habe, wie und wo ich anfangen soll. Ich bewundere Menschen wie Dich, die es sich einfach trauen, sich selbst ins kalte Wasser zu schmeißen und sich keine Gedanken darüber zu machen scheinen, wie es ausgehen könnte. 

Ich hoffe, dass ich irgendwann den Mut finde, mein Leben auf den Kopf zu stellen. Solange warte ich einfach, bis der Prinz auf dem weißen Schimmel vorbeireitet und mir den Masterplan serviert. 

Liebe Grüsse

Eli

…. „

 

Zuerst möchte ich mich an dieser Stelle bei Eli und allen lieben Menschen unter Euch bedanken, die sich mit ihren Gedanken und Fragen an mich wenden. Ich weiß die Zeit und die Momente, die ihr mir damit schenkt, sehr zu schätzen. Der Austausch mit Euch bedeutet mir wirklich sehr viel. Einen großen Teil meiner Inspiration bekomme ich eben durch die indirekte Zusammenarbeit mit Euch.

 

Es interessiert mich, wie ihr denkt, welche Erfahrungen ihr macht, was Eure Pläne sind, was gut läuft und auch wenn mal nichts planmäßig läuft. Meine Erfahrungen, gemixt mit Euren Eindrücken und Erlebnissen, sind schließlich die Dinge, um die es hier geht. Das wahre Leben einer Frau mit Selbstverwirklichungsdrang eben.

 

So, nun aber zurück zum Thema …

 

Liebste Eli und Liebste diejenigen, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Fakt ist: Ohne Eigeninitiative passiert erst mal gar nichts. Deine Idee kann noch so genial sein, Deine ProDukte können noch so viel Umsatz versprechen, Deine Gedanken können noch sehr für Diskussionen und Kopfnicken in Deinem Publikum erwirken – wenn Du sie nicht nach außen trägst, wird keiner je von ihnen erfahren und alles ist für den Eimer.

 

Außerdem sei Dir eines gesagt: Auch ich habe Angst. Und nicht nur ich. Jeder, der Dir erzählen würde, er wäre bei seinem Schritt in die Selbstständigkeit frei von allen Ängsten gewesen, der lügt Dir entweder eiskalt ins Gesicht oder er wird sich öffentlich nicht eingestehen wollen, dass auch er oder sie Momente von Schwäche, Skepsis und Versagensängsten hatte. Es ist vollkommen normal und es ist OK, Angst zu haben. Es ist ok, Respekt vor größeren Dingen zu haben. Sieh es als Zeichen, dass es Dir so dermaßen wichtig ist, dass dessen Umsetzung das Höchste aller Gefühle für Dich wäre. Und das alles ist positiv!

 

Wenn Du aber warten möchtest, bis der Prinz auf seinem Pferd vorbeireitet, um Dir den Masterplan zu präsentieren, dann musst Du echt viel Zeit haben. Denn mal ganz realistisch gesehen, wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass Dich jemand entdeckt, wenn Du Deine Leidenschaft für Dich behältst und ihr nicht einmal eine Chance gibst?

 

Du musst Dich zeigen und Du musst Eigeninitiative an den Tag legen.

Jeden. Einzelnen. Tag.

 

Warte nicht darauf, bis Dich jemand entdeckt. Das hast Du gar nicht nötig! Denn Du bist gut, so wie Du bist. Und Du hast es nicht nötig, darauf zu warten, bis sich jemand das Recht herausnimmt, über Dein Können zu richten. Irgendjemand, der von Deinem Konzept gar keine Ahnung hat.

 

Wenn Du etwas willst, dann hol`es dir. So einfach ist das.

 

Zunächst mal definiert: Was bedeutet Eigeninitiative?

 

Initiative (von lat. initium, ‚Anfang‘) ist der Anstoß bzw. der ersten Schritt zu einer Handlung. Weiter gefasst bezeichnet Initiative auch die Fähigkeit einer Person, aus eigenem Antrieb zu handeln, Entscheidungen zu fällen oder Unternehmungsgeist an den Tag zu legen.

 

Wenn Du ernsthaft Dein eigenes Ding durchziehen willst, werden Deine kommenden Tage, Wochen und Jahre von Eigeninitiative nur so geprägt sein. Du hast zwar das Privileg, dass Dir keiner mehr über die Schulter schaut und dass Du niemandem mehr Rechenschaft schuldig bist, jedoch wird auch nichts passieren, wenn Du Deinen Hintern nicht selbst hochbekommst.

 

Also: Eigeninitiative zeigen = vorankommen.

 

Du bekommst die Möglichkeit Deinen eigenen Weg zu wählen

Von jemandem entdeckt zu werden der Ahnung von Deiner Nische hat und idealerweise auch mit Deiner Idee etwas anfangen kann, ist natürlich der Best-Case. Wenn Du bisher aber noch nicht entdeckt wurdest, kann sich der Umstand auch als äußerst positiv für Dich herausstellen. Du hast jetzt alle Freiheiten der Welt, kannst alles drehen und wenden, wie dir der Schnabel gewachsen ist und Du musst keine Kompromisse eingehen.

 

Du kennst Dein Publikum, weißt, wie es denkt, wie es fühlt und vor allem weißt Du, wo DU hinmöchtest. Du kannst alles so machen, wie Du es für richtig hältst, und musst Dich vor niemandem rechtfertigen oder Änderungen an Deinem Konzept anbringen. Du kannst Deine Idee so umsetzen. So, dass Du voll dahinter stehen kannst. Ein Projekt, an das Du auch selbst glauben kannst.

 

Der Unabhängigkeitsstolz einer jeden Frau

Märkte haben sich geändert. Durch das Internet ist alles viel flexibler geworden und es gibt immer Varianten, die Dir erlauben, Deinen Traum in die Tat umzusetzen. Frauen haben die besten Chancen, ihr eigenes Ding völlig und ganz nach eigenen Vorstellungen zu drehen. Stell Dir das alles mal vor 30 oder 40 Jahren vor… Abgesehen davon, dass es noch kein Internet gab, war es vielleicht nur gut betuchten Frauen aus einflussreichen Familien gegönnt, eine eigene Karriere zu drehen.

 

Du willst ein Buch veröffentlichen? Vergiss Verlage, vergiss Lektoren, vergiss Messen und vergiss, dass es ohne die Hilfe von außen nicht geht. Du willst ein eigenes Business? Finde Deine Leidenschaft, finde Wege, wie Du aus einem finanziellen Loch Dein kleines Imperium schaffst und lass Dich stets von anderen inspirieren, die den Weg schon hinter sich haben. Frauen, die den gleichen Weg gegangen sind, können Dir noch am meisten beibringen. 

 

Warte nicht, bis ein Wunder passiert. Warte nicht auf den richtigen Zeitpunkt – es wird ihn nicht geben. Verlasse Dich nicht ausschließlich auf andere Menschen und versuche immer so viel wie möglich Selbst zu tun. Und das Gute an der ganzen Sache ist, wenn Du es einmal schaffst, Dich selbst so aufzuraffen und es auch eigener Kraft schaffst, Deinem Baby das Laufen beizubringen, wirst Du das nächste Mal zwei Mal überlegen, ob Du externe Hilfe überhaupt nötig hast.

 

Was und wie war Dein Moment, der Dich davon überzeugt hat, Deinen eigenen Weg in Angriff zu nehmen? Schreibe es die Kommentare!

 

 

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Gründerin/ Bloggerin / Autorin bei Mrs Globalicious
Doris ist die Autorin und Seele des Mrs Globalicious Online-Magazins. Als Journalistin und Autorin schreibt über ihre Lebenserfahrungen und erlangte Sichtweisen, die sie in verschiedenen Ländern und Lebenssituationen gewonnen hat. Mit ihrem ausgeprägten USA-Faible liebt sie es zu reisen - auch an Orte die nichts mit Burgern und Superbowl zu tun haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es darauf ankommt und beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit den Facetten des Lebens und Problemchen, für die es (nicht immer) eine Lösung gibt.
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8 Gedanken zu „Eigeninitiative zeigen – Warum du nicht warten sollst bis dich jemand entdeckt

  1. Oh was für ein wundervoller Post. Ich tue mir persönlich auch immer schwer aus meiner „Comfort-zone“ rauszukommen. Aber in letzter Zeit versuche ich immer mehr aus mir raus zu gehen und mit Eigeninitiative an meinen Zielen zu arbeiten – denn nur du kannst deinen Traum erfüllen, niemand anders!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com

  2. Gute Worte hast du gefunden und so wahr. Probieren geht bekanntlich über Studieren. Wenn man sich immer fragt, „was wäre wenn…“ und es nicht testet, werden sich Träume nie erfüllen. Mut und auch die Einsicht, dass ein Scheitern möglich ist, gehören ebenfalls dazu. Vielen Dank für diesen Artikel 🙂 LG, Sabine

  3. Liebe Doris, ein wunderbarer Beitrag, dem ich vollkommen zustimme und nicht zuzufügen habe! ? Ich habe bisher nur für andere Unternehmen gekämpft, weil ich eine finanzielle Sicherheit haben wollte. Jetzt habe ich erkannt, dass es diese aber auch dann nicht gibt, wenn der Erfolg eines Unternehmens aus verschiedenen Gründen stagniert oder zum Scheitern verurteilt ist. Als Angestellte habe ich versucht mit allen Mitteln vorwärts zu rudern. Während das Boot fleißig vor sich hintrieb, stellte ich fest dass das Boot ein Leck hatte. Alle Vorschläge an den Captain, das Boot vor dem Untergang zu bewahren, scheiterten. Es geht auf Dauer ganz schön in die Arme, wenn mann rudern muss und gleichzeitig Wasser ins Boot eindringt. Mir ging die Puste aus…ich wurde müde und frustriert, schließlich wollte ich mit der gesamten Crew hinaus in die weite Welt. Ich setzte mich zum Verschnaufen in mein Rettungsboot und ließ mich dahintreiben. Von Tag zu Tag fühlte ich mich dann wieder kräftiger und aus meinem Rettungsboot wurde nach und nach ein richtig tolles Boot zum Wohlfühlen, ein Boot um meine Ideen und Kreativität ausleben zu können. Während ich vor mich hin ruderte, begegnete ich vielen lieben und interessanten Menschen, die mein Boot ganz hübsch und ebenfalls interessant fanden.

    Natürlich habe ich auch Angst, ich bin Mutter von 4 Kindern und mein festes Einkommen fällt ab Februar nächsten Jahres weg! Für dieses Einkommen muss ich nun selbst sorgen und mein Boot an verschiedenen Ufern anlegen. Ich freue mich auch auf die Zukunft und ich möchte unbedingt Captain meines eigenem Bootes sein! Es tut so gut, wenn man tun kann, was man kann, was man mag und was man selbst möchte! ☺

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Herzlichen Dank für die tolle Metapher mit dem Boot, das bringt deine Lage gut zur Geltung. Obwohl ich selbst keine Kinder habe, kann ich mir gut vorstellen, wie stressig und strapazierend es sein kann, dem eigenen Traum nachjagen zu wollen und dabei immer seine Familie im Hinterkopf haben zu müssen. Ich habe einen Hund, der ist aber sehr pflegeleicht und es juckt ihn keinen Meter, ob er an einem Tag weniger Aufmerksamkeit bekommt, als an dem anderen. Trotzdem begleitet einen immer das Verantwortungsbewusstsein, dass man entwickelt, sobald andere Personen in eigene Entscheidungen involviert sind.

      Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin viel Glück und viel Erfolg bei deinem Ziel und lass dich nicht so schnell unterkriegen. Du machst das toll! Halte mich auch gerne auf dem laufenden. Würde mich sehr interessieren, wie es bei dir vorangeht.

      Liebe Grüsse !

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